Der Ritt auf der Sensen langer Schneide: So gründet man ein Startup of Death (Gastbeitrag)

Chrisoph Huebner hatten wir bereits letztes Jahr zu seinem Startup exmedio im Interview. Inzwischen hat er im Rahmen der Allianz Ventures den Vorsorgeservice anera (Website) aus der Taufe gehoben. Als Vertreter von anera ist er auch als Teilnehmer der Podiumsdiskussion auf der digina.16 dabei. Wir haben ihn gebeten, seine Eindrücke als „Gründer eines Todesstartups“ zu Papier zu bringen. Vielen Dank für diesen Gastartikel!

Die Geschichte von anera ist eine Startup-Story, wie man sie dieser Tage vieler Orten lesen kann: Ein Gründer, der seit langem mit einer Idee schwanger geht, Irrungen und Wirrungen auf dem Weg zum richtigen Team, zum richtigen strategischen Partner und zu passenden Marktzugängen. Finanzierung, Internationalisierung, Glorifizierung. You name it.

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Vorsorgen bei Google: Der Kontoinaktivitäts-Manager

Beitragsbild mit Schriftzug "Aktivität bei Google"

Bei Google liegen bekanntermaßen sehr viele Daten sehr vieler Menschen. Sie schreiben E-Mails mit GMail, organisieren ihre Kontakte mit Google Contacts und ihre Termine mit Calendar, schreiben Artikel in Google Docs und telefonieren via Hangouts. Ganz zu schweigen von Texten und Bildern in Google Plus und Videos auf Youtube. Kurzum: Viele online aktive Menschen leben ganz und gar im Google-Ökosystem. Was aber passiert mit ihren Daten, wenn sie sterben?

Zentrale Verwaltung aller Daten

Als Antwort auf diese Frage hat Google bereits 2013 den Inactive Account Manager oder Kontoinaktivitäts-Manager (KIM) eingerichtet. Dieses Tool erlaubt, einen vertraulichen Kontakt zu hinterlegen, der nach dem Tod des Nutzers dessen Daten einsehen kann. Wie der Name schon sagt, wird der KIM dann aktiv, wenn der Nutzer seinen Account über einen bestimmten Zeitraum nicht mehr genutzt hat und als “inaktiv” gilt.

Um bei Google vorzusorgen, legt man im Kontoinaktivitäts-Manager eine Wartefrist zwischen 3 und 18 Monaten fest. Vor Ablauf dieser Frist wird man mehrmals kontaktiert. Um den KIM daran zu hindern, aktiv zu werden, genügt es, sich in einen Google-Dienst einzuloggen – ab diesem Zeitpunkt wird die Frist wieder zurückgesetzt und beginnt von Neuem.

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Warum vorsorgen?

Beitragstext mit Schriftzug "Vorsorge für digitale Daten"

Vorsorge lohnt sich, in jedem Alter. Allerdings haben nur die wenigsten Menschen geregelt, was mit ihrem digitalen Erbe geschehen soll. Ein Vorschlag: Die digitale Datenverfügung.

Viele ältere Menschen haben ein Testament, einen nahen Angehörigen, der ihren letzten Willen kennt, oder eine andere Form der Vorsorge für ihren Tod. Einen zunehmend wichtigeren Lebensbereich bedenken sie dabei jedoch häufig nicht: ihren digitalen Nachlass. Nur 10% der Internetnutzer haben Vorsorge getroffen, wie eine Bitkom-Studie zeigte.

Als junger Mensch wiederum neigt man dazu, die Vorsorge für den eigenen Todesfall auszublenden, weil man statistisch gesehen noch lange Zeit dafür hat. Außerdem ist in jungen Jahren meist nicht so viel Eigentum vorhanden, dass eine umfassende Vorsorge notwendig erscheint.

Nun „besitzt“ gerade im Internet fast jeder, ob jung oder alt, irgendetwas: einen Facebook-Account, eine E-Mail-Adresse, ein eBay-Konto, ein Virenschutz-Abo … Was kann damit konkret passieren?

Weiterlaufende Verträge und Abonnements

Bild eines VertragsViele Verträge und Abos enden nicht automatisch mit dem Tod. Die finanziellen Forderungen verpuffen nicht, sondern gehen auf die Erben über. Dies müssen dann das Virenschutz-Abo oder den Mobilfunkvertrag bezahlen, obwohl sie gar keinen Nutzen davon haben. Dabei muss man beachten: Viele Rechnungen kommen heutzutage nicht mehr per Post, sondern über das E-Mail-Postfach zum Kunden. Zudem werden Abonnements heute nicht mehr nur über Lastschrift und Bankeinzug bezahlt. Auch digitale Bezahldienste wie Amazon Payments, Paypal und Google Wallet erfreuen sich steigender Beliebtheit bei regelmäßigen Zahlungen. Durch entsprechende Vorsorge entlastet man seine Angehörigen.

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