In eigener Sache: digina.16 – Die Konferenz zum digitalen Nachlass

Banner Konferenz digina.16

Viele Menschen und Unternehmen befassen sich bereits heute beruflich mit digitalem Nachlass, von Vorsorge-Services über Versicherungen bis hin zu Bestattern und Seelsorgern. Und es werden stetig mehr. Wir finden, es ist an der Zeit, sich auszutauschen. Über die Konferenz Die digina.16 ist die erste deutschsprachige Fachkonferenz zum Thema digitaler Nachlass. Sie findet am Donnerstag, den 24.11.2016, … weiterlesen

„Verträge mit Online-Diensten machen nur einen Bruchteil aus“ – Bernd Storm van’s Gravesande von Aboalarm im Interview

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Aboalarm (Website)  bietet Nutzern die Möglichkeit, verschiedenste Verträge zu kündigen – gebündelt aus einem Interface, unabhängig davon, ob die Vertragspartner eine Kündigung per Fax, Mail oder Brieftaube verlangen. Wir haben uns mit Bernd Storm van’s Gravesande, Gründer & Geschäftsführer von Aboalarm, über die Kündigung von Verträgen Verstorbener, digitalen Nachlass und die typischen Verträge im Jahr … weiterlesen

„Beliebt in deinem Netzwerk“ – Themen im Juli 2016

Digitaler Nachlass in der Presse

Es tut sich was. Auch im Juli war das Thema digitaler Nachlass präsent in der Presse, z.B. in der Süddeutschen Zeitung über die Regelung des digitalen Erbes, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (kostenpflichtig) über den virtuellen Friedhof, in der DIE WELT und dem Weser Kurier über Zombies im Netz. Auch wenn die Artikel von ganz unterschiedlicher Qualität sind, begrüßen wir das sehr – denn dank dieser Berichterstattung beginnt das Thema in der Gesellschaft anzukommen. Wo wir vor einem Jahr noch in ratlose Gesichter geschaut haben, wenn wir erzählt haben, worüber wir bloggen, passiert es mir jetzt regelmäßig, dass Leute antworten: Ah, ja, das kommt mir bekannt vor, da stand erst etwas in der Zeitung. Fazit: Gerne mehr!

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Digitales Erbe Fimberger im Interview

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„Digitales Erbe Fimberger“ (Website) kümmert sich im Auftrag von Unternehmen und Hinterbliebenen um Datenforensik, Spurensuche und die digitale Nachlassverwaltung. Wir haben mit Marie-Theres Fimberger und Armin Wagner über die Herausforderungen der Nachsorge und die Möglichkeiten der Vorsorge gesprochen!

Wer sind Sie und wie haben Sie mit digitalen
Nachlässen zu tun?

Wir sind das „Digitale Erbe Fimberger“ und seit 2013 offiziell, erfolgreich am Markt. Wir arbeiten Seite an Seite mit Bestattern in und um München und seit neuerstem auch mit einer neuen Niederlassung im Großraum Frankfurt zusammen. Aus Österreich und der Schweiz kommen immer mehr Anfragen bei uns an. Das digitale Erbe Fimberger kümmert sich von A bis Z, von der digitalen Vorsorge hin bis zum digitalen Nachlass. Das digitale Erbe eines Menschen enthält oft große persönliche oder materielle Werte auf Geräten und im Netz.

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Gastrezension von Birgit Aurelia Janetzky: Antonia Kutscher – „Der digitale Nachlass“

Cover: Antonia Kutscher, Der digitale Nachlass

Neben unseren Recherchen und Gesprächen haben wir es uns auch zur Aufgabe gemacht, die Literatur zum Thema digitaler Nachlass im Blick zu behalten. Die Texte, die wir relevant finden, nehmen wir in unsere digital.danach-Mediathek auf. Die wissenschaftliche Arbeit von Antonia Kutscher mit dem Titel „Der digitale Nachlass“ gehört dazu. Birgit Aurelia Janetzky hat sich die Arbeit … weiterlesen

Die Virtualisierung des Friedhofs am Beispiel von Friedhofguide.de

Friedhofguide.de: Headergrafik

Neben digitalem Nachlass befasst sich digital.danach auch allgemein mit dem Thema „Tod im Zeitalter der Digitalisierung„. Dabei spielt der Friedhof als klassischer Ort des Gedenkens und Trauerns eine zentrale Rolle.

Ein vorausdenkendes Beispiel, wie die Virtualisierung des Friedhofs vonstattengehen kann, kommt von Claus Schmid (den wir zu seinem Portal VorsorgePlattform24 bereits interviewt hatten): Friedhofguide.de (Website) ist eine Online-Plattform, die es – im Gegensatz zu den bisherigen, zentral aufgebauten Systemen – jedem registrierten Benutzer oder Dienstleister erlaubt, u.a. virtuelle Friedhofs-Touren und „digitale Familienfriedhöfe“ zu erstellen. Wir haben uns die bisherigen Funktionen einmal genauer angesehen.

Rundgänge und die Verknüpfung von Gräbern

Ein zentrales Feature von Friedhofguide ist die Möglichkeit, Grabinformationen virtuell zu erfassen, aufzubereiten und neu zugänglich zu machen. So lassen sich „am Grab“ auch Metadaten hinterlegen, etwa die URL einer Gedenkseite, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe o.ä.

Claus Schmid dazu:

Zentrale Funktion von FriedhofGuide.de ist die Erfassung der Grabinformation inklusive ihrer geographischen Position durch registrierte Anwender. Hierdurch ergeben sich weitere Möglichkeiten, z.B. der Aufruf von Gedenkseiten am Grabmal, die Navigation vom aktuellen Standort zur gesuchten Grabstelle und die Verknüpfung von Gräbern zu einem virtuellen Friedhofsrundgang („Persönlichkeiten unserer Stadt“). In Summe entsteht ein umfangreiches Informationssystem rund um Gräber und Friedhöfe (real und virtuell), an dem jeder Berechtigte mitgestalten kann.

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„Vorsorgeprogramme tendieren dazu, nicht oft benutzt zu werden“ – Albert Brückmann von Meminto im Interview

Screenshot Meminto

Albert Brückmann ist Marketer, Agenturinhaber und Gründer des Vorsorgedienstes Meminto (gerade in einer Beta-Testphase – Website, Blog). Wir haben ihn über das Unternehmen, den Service im Bereich digitaler Nachlass sowie die Mechanismen zur Todes-Verifikation befragt. Was bietet Meminto als digitaler Nachlass- bzw. Vorsorge-Service? Meminto ist nicht nur ein Nachlassverwalter, sondern kann gleichzeitig feststellen, ob der Benutzer … weiterlesen

Dropbox – Teil der Erbmasse und Speicherort für digitalen Nachlass

Dropbox-Startseite: Was passiert mit digitalem Nachlass in der Dropbox?

Laut dropbox.com nutzen aktuell 500 Millionen Menschen weltweit den Filehosting-Dienst (Stand Juni 2016). Die Nutzer laden ihre Dateien in den Onlinespeicher, um von überall Zugriff auf sie zu haben und um Dokumente, Bilder etc. mit anderen Leuten zu teilen. Wurde eine Datei in die Dropbox-„Cloud“ hochgeladen, kann sie der Nutzer von jedem mit dem Internet verbundenen Computer aus abrufen, z.B. via Browser oder Appanwendungen. 1,2 Milliarden (1.200.000.000) Dateien werden laut dem Dienstleister weltweit täglich gespeichert. Die Sicherheit stehe dabei laut Dropbox an erster Stelle:

„Wenn Nutzer ihre Dateien bei Dropbox speichern, können sie sich darauf verlassen, dass Ihre Daten sicher und geschützt und für niemanden einsehbar sind. Der Datenschutz unserer Nutzer war von Anfang an unsere oberste Priorität und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.“

Was für den Kontoinhaber gut klingt, kann den rechtmäßigen Erben im Ernstfall Sorgen bereiten. Denn verstirbt ein Mensch, gehören auch die Dateien in seinem Dropbox-Account zu seinem digitalen Nachlass.

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„Das Internet der letzten Dinge“ – Themen im Juni 2016

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Stiftung Warentest, ZEITmagazin und Verband unabhängiger Bestatter: Was brachte der Juni 2016 in Sachen digitaler Nachlass? Stiftung Warentest legt nach Im März 2015 hat Stiftung Warentest das erstes Special zum Thema digitaler Nachlass veröffentlicht. Eineinviertel Jahre später greifen die Tester das Thema zum zweiten Mal auf: „Wie Sie Ihren Erben das Leben leichter machen“ titelt … weiterlesen

„Erinnerungsartefakte sollten sichtbar sein“: Über digitales Erinnern

Digitales Erinnern: Fragmente und Artefakte

Auf der re:publica 2016 ergab sich ein Gespräch mit Stephanie Neumann und Katja Böhme, deren Session „Things to remember“ das Erinnern in Zeiten der Digitalisierung beleuchtete. Wir haben den beiden Referentinnen einige Fragen rund um Erinnerungs- und Trauerkultur gestellt.

Wie kamen Sie auf das Thema „digitales Erinnern“?

Wir haben festgestellt, dass wir zunehmend Dinge, die uns etwas bedeuten, nur noch in digitaler Form haben, etwa Postings, Bilder oder Chat-Kommunikationen. Wir suchen aber noch geeignete Formen beim Erinnern mit diesen Artefakten, wie wir sie im Umgang mit physischen Erinnerungsdingen kennen: Die Uhr des Großvaters, die wir immer bei uns tragen, der Stein in der Hosentasche, der uns an einen Urlaub erinnert, die Kiste mit den gesammelten Briefen und Fotos aus alten Zeiten. Wir haben uns gefragt, wie wir mit den uns wichtigen digitalen Artefakten angemessen erinnern können. Was uns bisher noch fehlt, ist quasi eine „digitale Schatztruhe“.

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