Digitales Erbe Fimberger im Interview

„Digitales Erbe Fimberger“ (Website) kümmert sich im Auftrag von Unternehmen und Hinterbliebenen um Datenforensik, Spurensuche und die digitale Nachlassverwaltung. Wir haben mit Marie-Theres Fimberger und Armin Wagner über die Herausforderungen der Nachsorge und die Möglichkeiten der Vorsorge gesprochen!

Wer sind Sie und wie haben Sie mit digitalen
Nachlässen zu tun?

Wir sind das „Digitale Erbe Fimberger“ und seit 2013 offiziell, erfolgreich am Markt. Wir arbeiten Seite an Seite mit Bestattern in und um München und seit neuerstem auch mit einer neuen Niederlassung im Großraum Frankfurt zusammen. Aus Österreich und der Schweiz kommen immer mehr Anfragen bei uns an. Das digitale Erbe Fimberger kümmert sich von A bis Z, von der digitalen Vorsorge hin bis zum digitalen Nachlass. Das digitale Erbe eines Menschen enthält oft große persönliche oder materielle Werte auf Geräten und im Netz.

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Die Virtualisierung des Friedhofs am Beispiel von Friedhofguide.de

Friedhofguide.de: Headergrafik

Neben digitalem Nachlass befasst sich digital.danach auch allgemein mit dem Thema „Tod im Zeitalter der Digitalisierung„. Dabei spielt der Friedhof als klassischer Ort des Gedenkens und Trauerns eine zentrale Rolle.

Ein vorausdenkendes Beispiel, wie die Virtualisierung des Friedhofs vonstattengehen kann, kommt von Claus Schmid (den wir zu seinem Portal VorsorgePlattform24 bereits interviewt hatten): Friedhofguide.de (Website) ist eine Online-Plattform, die es – im Gegensatz zu den bisherigen, zentral aufgebauten Systemen – jedem registrierten Benutzer oder Dienstleister erlaubt, u.a. virtuelle Friedhofs-Touren und „digitale Familienfriedhöfe“ zu erstellen. Wir haben uns die bisherigen Funktionen einmal genauer angesehen.

Rundgänge und die Verknüpfung von Gräbern

Ein zentrales Feature von Friedhofguide ist die Möglichkeit, Grabinformationen virtuell zu erfassen, aufzubereiten und neu zugänglich zu machen. So lassen sich „am Grab“ auch Metadaten hinterlegen, etwa die URL einer Gedenkseite, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe o.ä.

Claus Schmid dazu:

Zentrale Funktion von FriedhofGuide.de ist die Erfassung der Grabinformation inklusive ihrer geographischen Position durch registrierte Anwender. Hierdurch ergeben sich weitere Möglichkeiten, z.B. der Aufruf von Gedenkseiten am Grabmal, die Navigation vom aktuellen Standort zur gesuchten Grabstelle und die Verknüpfung von Gräbern zu einem virtuellen Friedhofsrundgang („Persönlichkeiten unserer Stadt“). In Summe entsteht ein umfangreiches Informationssystem rund um Gräber und Friedhöfe (real und virtuell), an dem jeder Berechtigte mitgestalten kann.

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Dropbox – Teil der Erbmasse und Speicherort für digitalen Nachlass

Dropbox-Startseite: Was passiert mit digitalem Nachlass in der Dropbox?

Laut dropbox.com nutzen aktuell 500 Millionen Menschen weltweit den Filehosting-Dienst (Stand Juni 2016). Die Nutzer laden ihre Dateien in den Onlinespeicher, um von überall Zugriff auf sie zu haben und um Dokumente, Bilder etc. mit anderen Leuten zu teilen. Wurde eine Datei in die Dropbox-„Cloud“ hochgeladen, kann sie der Nutzer von jedem mit dem Internet verbundenen Computer aus abrufen, z.B. via Browser oder Appanwendungen. 1,2 Milliarden (1.200.000.000) Dateien werden laut dem Dienstleister weltweit täglich gespeichert. Die Sicherheit stehe dabei laut Dropbox an erster Stelle:

„Wenn Nutzer ihre Dateien bei Dropbox speichern, können sie sich darauf verlassen, dass Ihre Daten sicher und geschützt und für niemanden einsehbar sind. Der Datenschutz unserer Nutzer war von Anfang an unsere oberste Priorität und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.“

Was für den Kontoinhaber gut klingt, kann den rechtmäßigen Erben im Ernstfall Sorgen bereiten. Denn verstirbt ein Mensch, gehören auch die Dateien in seinem Dropbox-Account zu seinem digitalen Nachlass.

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„Erinnerungsartefakte sollten sichtbar sein“: Über digitales Erinnern

Digitales Erinnern: Fragmente und Artefakte

Auf der re:publica 2016 ergab sich ein Gespräch mit Stephanie Neumann und Katja Böhme, deren Session „Things to remember“ das Erinnern in Zeiten der Digitalisierung beleuchtete. Wir haben den beiden Referentinnen einige Fragen rund um Erinnerungs- und Trauerkultur gestellt.

Wie kamen Sie auf das Thema „digitales Erinnern“?

Wir haben festgestellt, dass wir zunehmend Dinge, die uns etwas bedeuten, nur noch in digitaler Form haben, etwa Postings, Bilder oder Chat-Kommunikationen. Wir suchen aber noch geeignete Formen beim Erinnern mit diesen Artefakten, wie wir sie im Umgang mit physischen Erinnerungsdingen kennen: Die Uhr des Großvaters, die wir immer bei uns tragen, der Stein in der Hosentasche, der uns an einen Urlaub erinnert, die Kiste mit den gesammelten Briefen und Fotos aus alten Zeiten. Wir haben uns gefragt, wie wir mit den uns wichtigen digitalen Artefakten angemessen erinnern können. Was uns bisher noch fehlt, ist quasi eine „digitale Schatztruhe“.

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