2013 gab es in Deutschland laut Statista 2,4 Millionen aktive Twitter-Nutzer, weltweit 183 Millionen. Bis 2018 sind es laut dieser Hochrechnung 387 Millionen. Die Altersstruktur spricht zwar für eine geringe … Weiterlesen …
Wie Unternehmen für den Verlust eines Mitarbeiters vorsorgen können, füllt ganze Fachbücher. Die Gründe für den Ausfall sind vielfältig: Von Schwangerschaft bis zur Krankheit, vom Wechsel zur Konkurrenz bis zum Tod des Kollegen. Häufig stehen gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen keine Systemadministratoren, Personalabteilungen und Software-Infrastrukturen zur Verfügung, um dem Problem zu begegnen. Wir haben daher vier Praxistipps zusammengestellt, wie die Vorsorge vieler Unternehmen schnell auf solidere Füße gestellt werden kann.
Unter Nachlassbegleiter.de hat die ERGO Direkt Versicherung AG einen Infoservice für Hinterbliebene eingerichtet. Auch das Thema digitaler Nachlass kommt zur Sprache, allerdings bislang nur in Form einer Checkliste verschiedener Dienste, … Weiterlesen …
Ob man es nun “Cross-Ing” oder “Ksing” ausspricht: Ein Account beim Hamburger Geschäfts-Netzwerk XING gehört in vielen Branchen zum Standard bei Bewerbern und Kollegen. Im Business-Umfeld denkt niemand gerne an … Weiterlesen …
Passwortmanager wie KeePass, LastPass und 1pass sind eine feine Sache: Man braucht nur noch einen (idealerweise doppelten) Login, um viele verschiedene und sichere Passwörter zu verwalten. Einer der Marktführer, LastPass … Weiterlesen …
Die meisten Online-Gamer haben nicht nur diverse Accounts bei ihren jeweiligen Spielen, sondern auch einen Account auf Plattformen wie Steam, Origin und uPlay. Über diese Accounts greifen sie auf Spiele, Updates, Community-Features und andere Inhalte zu, für die sie teils viel Geld bezahlt haben. Wir zeigen im dritten und letzten Teil unserer Streaming-Artikelreihe, was mit den Inhalten nach dem Tod des Abonnenten geschieht.
Welche Dienste gibt es und wie handhaben sie Erbfälle?
Steam ist sicherlich der bekannteste Gaming-Dienst. Bei Steam gibt es keine “Todesfall-Policy”. Diesem Foren-Thread ist zu entnehmen, dass Steam-Profile (und damit auch der potenziell an Erben gefallene Zugriff auf Inhalte) auch nach Jahren nicht gelöscht werden.
Bei den Mitbewerbern sieht es nicht besser aus: Origin von Electronic Arts (EA) und die Steam-Alternative uPlay gehen weder auf die Übertragung von Inhalten noch explizit auf Erbfälle ein. Lediglich beim Portal GOG Galaxy findet sich in den Geschäftsbedingungen der Hinweis, dass User Spiele verschenken können. Sofern also noch Zugriff durch Erbberechtigte möglich ist, können Hinterblieben die Spiele des Verstorbenen an ihren eigenen Account “verschenken”.
Wie den Rechts-News der Kanzlei Dr. Bahr (und anderen Quellen) zu entnehmen ist, hat das Landgericht LG Berlin Mitte Dezember zugunsten von Erben geurteilt, die Zugang zum Facebook-Account eines Verstorbenen erhalten … Weiterlesen …
E-Book-Vielleser haben häufig eine Flatrate gebucht. Wir zeigen im zweiten Teil unserer Streaming-Artikelreihe, was mit den Inhalten nach dem Tod des Abonnenten geschieht.
Welche Dienste gibt es und wie sind die Bestimmungen?
Bei Diensten wie Kindle Unlimited ist – wie bei Kindle-Inhalten allgemein – klar, dass diese für ein bestimmtes, persönliches Kindle-Konto erworben werden und daher nicht übertragbar sind: “Sie können weder Ihre Mitgliedschaft noch Vorteile von Kindle Unlimited an Dritte übertragen oder abtreten.” Ob Hinterbliebene sich in ein Konto einloggen und Inhalte nutzen dürfen, ist fraglich.
Christoph Huebner, Gründer und Geschäftsführer von exmedio, im Interview rund um Vorsorge, Verantwortung und bürokratische Hürden.
Wer ist exmedio – und was macht ihr mit digitalem Nachlass? Freunde informieren, Verträge kündigen und Online-Accounts löschen – das sind im Wesentlichen die Leistungen von exmedio. Wir haben die Firma mit einem kleinen Team von Spezialisten im Sommer 2015 gegründet und sind Anfang September mit einer ersten Version online gegangen.
Daniela Friedrich, Christoph Huebner und Irene Hallof von exmedio
Woher kam die Idee zu exmedio und wie entstand ein Unternehmen daraus? Der erste Schritt auf dem Weg zur Gründung zu exmedio war schon 2007 der Gedanke, eine Lösung zu entwickeln, die Freunde informiert, wenn einem etwas passiert. In einer zunehmend mobilen Gesellschaft mit weltweiten Netzwerken spricht sich das nämlich nicht mehr so schnell zu den richtigen Leuten herum wie früher im Dorf. Die weiteren Leistungen, wie den Hinterbliebenen die Bürokratie abzunehmen, kamen dann bei der weiteren Konzeption quasi zwangsläufig dazu.
Dazu habe ich mir die Leute gesucht, die ich für das perfekte Team gebraucht habe: Eine Juristin und Spezialisten für hochsichere Webanwendungen.
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