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	<title>digital.danach</title>
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	<description>Das unabhängige Infoportal: Digitaler Nachlass &#124; Online-Trauer &#124; Gedenken im Netz</description>
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		<title>Todesanzeigen-Piraterie auf Youtube</title>
		<link>https://digital-danach.de/todesanzeigen-piraterie-auf-youtube/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Schmolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 09:42:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Trauerkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Obituary Piracy]]></category>
		<category><![CDATA[Todesanzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1136" height="189" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/dd-header.jpg?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/dd-header.jpg 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/dd-header-300x50.jpg 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/dd-header-240x40.jpg 240w" sizes="(max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p>Eine neue Obskurität im Schnittbereich von Tod und Digitalisierung: Auf Youtube tauchen &#8212; vor allem in Amerika &#8212; in letzter Zeit vermehrt Videos auf, in denen Personen oder auch Roboterstimmen ... <a title="Todesanzeigen-Piraterie auf Youtube" class="read-more" href="https://digital-danach.de/todesanzeigen-piraterie-auf-youtube/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1136" height="189" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/dd-header.jpg?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/dd-header.jpg 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/dd-header-300x50.jpg 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/dd-header-240x40.jpg 240w" sizes="(max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p>Eine neue Obskurität im Schnittbereich von Tod und Digitalisierung: Auf Youtube tauchen &#8212; vor allem in Amerika &#8212; in letzter Zeit vermehrt Videos auf, in denen Personen oder auch Roboterstimmen Todesanzeigen vorlesen. Dieses Phänomen steht nicht ganz alleine: Offenbar gibt es schon seit Längerem Accounts oder Einzelvideos, in denen sozusagen &#8222;die Zeitung&#8220; vorgelesen wird, und die Todesanzeigen sind eine neue Erweiterung dieses Contents. Das Motiv: Clicks und Werbeeinnahmen generieren.</p>
<p>Für Hinterbliebene oder ehemalige Bekannte ist das möglicherweise nicht ganz leicht einzuordnen oder sogar verstörend: Man googlet eine verstorbene Person und stößt auf ein Video, in dem sich lediglich einige wenige, oberflächliche Informationen finden &#8212; vorgetragen von Wildfremden. <a href="https://www.wired.com/story/youtube-obituary-pirates/" target="_blank" rel="noopener">Wired hat das Phänomen in einer Reportage dokumentiert</a>, leider aber keine Antworten von Beteiligten (Vorlesenden, Werbetreibenden, Plattformen) erhalten.</p>
<p>Das Phänomen ist sicherlich noch weit entfernt von anderen Formen des Gebrauchs und Missbrauchs von Informationen Verstorbener (etwa Identitätsdiebstahl oder aktivem Kontaktieren von Hinterbliebenen zu Werbezwecken). Aber ein bisschen skurril ist es doch.</p>
<hr />
<p><span style="font-size: 8pt;">Beitragsbild: Photo by <a href="https://unsplash.com/@filmbetrachterin?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Jas Min</a> on <a href="https://unsplash.com/photos/a-piece-of-paper-with-words-written-on-it-hYaAxItJGoM?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></span></p>
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		<title>Google ändert Richtlinien zur Konto-Inaktivität</title>
		<link>https://digital-danach.de/google-aendert-richtlinien-zur-konto-inaktivitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Schmolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 09:15:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[google inaktivitätsmanager]]></category>
		<category><![CDATA[Inaktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Juli haben viele Nutzende von Google-Diensten (unabhängig davon, ob sie den Inaktivität-Manager nutzen) eine Mail zur Richtlinienaktualisierung erhalten. Unter Verweis auf den &#8222;bestmöglichen Schutz&#8220; der User-Daten kündigt Google an: ... <a title="Google ändert Richtlinien zur Konto-Inaktivität" class="read-more" href="https://digital-danach.de/google-aendert-richtlinien-zur-konto-inaktivitaet/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Juli haben viele Nutzende von Google-Diensten (unabhängig davon, ob sie den <a href="https://digital-danach.de/vorsorgen-bei-google-der-kontoinaktivitaets-manager/">Inaktivität-Manager</a> nutzen) eine Mail zur Richtlinienaktualisierung erhalten. Unter Verweis auf den &#8222;bestmöglichen Schutz&#8220; der User-Daten kündigt Google an: &#8222;Daher stellen wir den Inaktivitätszeitraum für ein Google-Konto bei allen unseren Produkten und Diensten auf zwei Jahre um.&#8220; Im Google-Blog gibt es einen <a href="https://blog.google/technology/safety-security/updating-our-inactive-account-policies/">ausführlichen, leider nur auf Englisch verfügbaren Post</a> aus dem Mai dazu. Kurzfassung: Google <strong>kann</strong> einen Account, der zwei Jahre nicht genutzt wurde, stilllegen. Es ist allerdings nicht ersichtlich, ob und in welchen Fällen Google dies tatsächlich tun wird &#8211; sodass der Verweis auf den Datenschutz eher als Feigenbaltt wirkt und man sich keinesfalls darauf verlassen sollte, dass der eigene Account auch zuverlässig gelöscht werden wird.</p>
<p>Das heißt für Hinterbliebene, die keinen Zugriff auf die Google-Dienste einer oder eines Verstorbenen mehr haben, dass ihnen nur ein begrenzter Zeitraum bleibt, um sich Zugang zu verschaffen und/oder Google zu kontaktieren. Für Vorsorgende heißt es, dass es umso wichtiger ist, den Inaktivität-Manager zu nutzen. Ein wichtiges Detail: Offenbar ist eine erneute Registrierung derselben Gmail-Adresse nicht möglich, was ein gutes Zeichen für die Verhinderung von Betrugsversuchen ist.</p>
<h2>Weitere Auswirkungen</h2>
<p>Hier die Auswirkungen im Wortlaut der Mail:</p>
<p><strong>Was dies für Sie bedeutet:</strong></p>
<ul>
<li>Sie sind von diesen Änderungen <strong>nur dann</strong> betroffen, wenn Sie seit mindestens zwei Jahren nicht mehr in Ihrem Google-Konto aktiv gewesen sind oder es seit mehr als zwei Jahren nicht mehr zur Anmeldung in einem Google-Dienst verwendet haben.</li>
<li>Die Änderungen treten zwar heute in Kraft, aber wir löschen Konten frühestens im <strong>Dezember 2023</strong>.</li>
<li>Falls Ihr Konto als inaktiv angesehen wird, senden wir sowohl an diese E-Mail-Adresse als auch an Ihre E-Mail-Adresse zur Kontowiederherstellung (sofern vorhanden) mehrere Erinnerungs-E-Mails, bevor wir Maßnahmen ergreifen oder Kontoinhalte löschen. Diese Erinnerungs-E-Mails werden mindestens acht Monate vorab gesendet.</li>
<li>Nachdem ein Google-Konto gelöscht wurde, kann die Gmail-Adresse des gelöschten Kontos nicht mehr zum Erstellen eines neuen Google-Kontos verwendet werden.</li>
</ul>
<p><strong>So sorgen Sie dafür, dass Ihr Konto aktiv bleibt</strong></p>
<p>Die einfachste Methode ist, sich mindestens einmal alle zwei Jahre in Ihrem Google-Konto anzumelden. Wenn Sie das innerhalb der letzten zwei Jahre getan haben, wird Ihr Konto als aktiv angesehen und nicht gelöscht.</p>
<p>Ihr Konto bleibt auch aktiv, wenn Sie:</p>
<ul>
<li>Eine E-Mail lesen oder senden</li>
<li>Google Drive verwenden</li>
<li>Ein YouTube-Video ansehen</li>
<li>Ein Foto teilen</li>
<li>Eine App herunterladen</li>
<li>Die Google Suche verwenden</li>
<li>„Über Google anmelden“ verwenden, um sich in der App oder dem Dienst eines Drittanbieters anzumelden</li>
</ul>
<p>Es gibt einige Ausnahmen von dieser Richtlinie, z. B. ein Google-Konto mit YouTube-Kanälen, -Videos oder -Kommentaren, ein Konto mit einer Geschenkkarte mit Geldwert oder ein Konto mit einer veröffentlichten App, wie z. B. ein Konto, das eine App im Google Play Store hostet.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Studie: Thanatosensitivität im (User Interface-) Design</title>
		<link>https://digital-danach.de/neue-studie-thanatosensitivitaet-im-user-interface-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Schmolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 09:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Malmö]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Pyttel]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[Thanatosensitivity]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1136" height="379" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-2-1.jpg?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="thanatosensitivity" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-2-1.jpg 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-2-1-300x100.jpg 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-2-1-240x80.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p>&#8222;Thanatosensitiv&#8220; (<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Thanatosensitivity" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a>) bedeutet nichts anderes, als das Ende mitzudenken: also beim Design von Systemen bereits darauf zu achten, was mit den Daten und Informationen von Nutzenden passiert, wenn diese sterben. (Ich würde auch noch ergänzen: Was passiert, wenn die Betreibenden sterben oder der Dienst selbst untergeht.) Man könnte es vielleicht mit &#8222;Endlichkeits-Sensibilität&#8220; halb eindeutschen.</p>
<p>Die Interaktionsdesignerin Miriam Pyttel (<a href="https://www.linkedin.com/in/miriam-pyttel-1193b4205/" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn</a>) hat sich das Thema in Bezug auf GitHub und das Free Music Archive angeguckt: Wie handhaben die Plattformen, aber auch Userinnen und User das Thema Sterblichkeit? Unterstützt die Plattform bei Vor- und Nachsorge? Was wünschen sich Content Creators für ihren Nachlass?</p>
<p>Aus dem Abstract:</p>
<blockquote><p>In my research, I explore challenges and opportunities for thanatosensitive design in the context of digital commons communities by examining two design cases as samples of that area: GitHub and the Free Music Archive. Through a process inspired by programmatic design research, I followed a mixed method approach including literature reviews, interviews, workshop sessions, and iterative design synthesis. The outcome is a guidebook consisting of annotated portfolios with design exemplars for each design case, accessible to different stakeholders for further collaboration.</p></blockquote>
<p>Die Studie gibt es ohne Login, Paywall etc. bei DIVA: <a href="https://www.diva-portal.org/smash/record.jsf?pid=diva2:1673942" target="_blank" rel="noopener">Open Legacies: Exploring Thanatosensitivity in the Context of Creators’ Digital Commons Contributions</a></p>
<p>Von derselben Autorin stammt eine weitere Arbeit über die Einstellung junger Erwachsener zu ihrem digitalen Erbe: <a href="https://www.diva-portal.org/smash/record.jsf?pid=diva2:1595379">Mind the Deadline: Exploring Young Adults’ Reflections on Life and Mortality in Relation to Digital Legacy</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues Vorsorge-Portal: Die Macher von Emcomy im Interview</title>
		<link>https://digital-danach.de/neues-vorsorge-portal-die-macher-von-emcomy-im-interview/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Schmolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 16:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[emcomy]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[vorsorge-service]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1136" height="720" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/emcomy_screenshot.jpg?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Screenshot des Vorsorge-Dienstes emcomy" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/emcomy_screenshot.jpg 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/emcomy_screenshot-300x190.jpg 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/emcomy_screenshot-240x152.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p>Am 5.12.2020 startet der neue Dienst Emcomy &#8211; Grund genug, Björn Walter, einen den Macher des Vorsorge-Services, zu interviewen. Wie kamen Sie auf die Idee zu Emcomy? Die Idee zu ... <a title="Neues Vorsorge-Portal: Die Macher von Emcomy im Interview" class="read-more" href="https://digital-danach.de/neues-vorsorge-portal-die-macher-von-emcomy-im-interview/">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="1136" height="720" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/emcomy_screenshot.jpg?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Screenshot des Vorsorge-Dienstes emcomy" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/emcomy_screenshot.jpg 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/emcomy_screenshot-300x190.jpg 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/emcomy_screenshot-240x152.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p>Am 5.12.2020 startet der neue Dienst <a href="https://emcomy.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emcomy</a> &#8211; Grund genug, Björn Walter, einen den Macher des Vorsorge-Services, zu interviewen.</p>
<h2>Wie kamen Sie auf die Idee zu Emcomy?</h2>
<p>Die Idee zu Emcomy entstand vor ca. zwei Jahren, im November 2018. Damals war ich in Lissabon und stelle mir am bei einem Kaffee in einer Strandbar die Frage, wie eigentlich mein indirekter Freundeskreis darüber informiert werden könnte, wenn mir mal etwas zustößt.</p>
<figure id="attachment_3850" aria-describedby="caption-attachment-3850" style="width: 288px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3850" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/photo-klein-1-298x300.jpg?x88043" alt="Björn Walter, Gründer von Emcomy" width="298" height="300" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/photo-klein-1-298x300.jpg 298w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/photo-klein-1-159x160.jpg 159w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/photo-klein-1.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px" /><figcaption id="caption-attachment-3850" class="wp-caption-text">Björn Walter (privat)</figcaption></figure>
<p>Mit meinem indirekten Freundeskreis meine ich die Personen, die beispielsweise in andern Städten oder auch Ländern leben, und keine Bezug zu meinem direkten Umfeld haben.<br />
Da ich nach längerer Recherche im Internet nichts der artiges fand, habe ich mich dazu entschlossen, dieses Projekt selber anzugehen.</p>
<p>Dabei ist es mir auch wichtig gewesen, viele Dinge eher aus der Nutzer oder Kundensicht zu betrachten und weniger aus der Firmensicht. Ich bin ja auch Nutzer von verschiedenen Diensten und viele Dinge wie übermässige Werbung stören mich sehr. Und all diese Dinge, die mich an anderen Diensten stören, die ich selber nutze, möchte ich bei Emcomy auch anders machen.</p>
<p>Ich habe in den letzten 12 Jahren im Bereich der Produktentwicklung gearbeitet, weiß also auch, dass das A und O die Nutzer sind. Ohne den Bedarf abzufragen und die Nutzer bei den Ideen und der Entwicklung mit einzubeziehen, hat ein Produkt nicht lange Bestand. Daher habe ich über die Idee auch mit vielen Personen gesprochen. Dadurch ergaben sich auch wieder neue Ideen, so dass der Dienst zu dem werden konnte, was es jetzt ist.</p>
<h2>Wofür steht der Produktname?</h2>
<p>Der Name Emcomy entstand ca. ein Jahr später. Es setzt sich aus den Wörtern <strong>Em</strong>ergency <strong>Com</strong>municator zusammen, was übersetzt Notfall Kommunikator heißt. Das „Y“ hat eigentlich zwei Bedeutungen: Das Y (im englischen „wai“ ausgesprochen) klingt aber wie „why“ und bedeutet übersetzt „warum“. Genau diese Frage beantworten wir dem Kunden. „Warum“ braucht ein Kunde Emcomy.</p>
<p>Die zweite Bedeutung hat etwas mit der Wahrnehmung oder dem Erinnerungsvermögen zu tun. Die Menschen können sich Wörter, die mit „y“ enden, einfach leichter merken, bzw. sind die Wörter einprägsamer.</p>
<h2>Was bietet der Service seinen Nutzerinnen und Nutzern an und wie funktioniert er?</h2>
<p>Unser Dienst soll eine Kommunikationslücke schließen. Die meisten Personen haben Angehörige, die direkt informiert werden (im Sterbefall oder bei anderen negativen Ereignissen). Deswegen legen wir auch Wert darauf zu erwähnen, dass wir diese persönliche Kommunikation keinesfalls mit unserem Dienst ersetzten wollen. Uns geht es tatsächlich um das indirekte Umfeld, was eben nicht persönlich informiert wird, weil diese Personen niemand anders als der Nutzer selber kennt.</p>
<p>Wir haben versucht, den Dienst so einfach wie möglich zu gestalten. Unsere Zielgruppe sind nicht nur jüngere Menschen, sondern auch Ältere. Ich habe während meiner Recherche viele ältere Leute kennengelernt die Sorgen dafür haben, einfach vergessen zu werden, wenn beispielsweise der Sterbefall eintritt.</p>
<p>Emcomy bietet seinen Nutzern und Nutzerinnen ein einfaches Kontaktadressbuch an, sowie die Verwaltung einer Vertrauensperson (oder Notfallkontaktes). Zudem gibt es Vorlagen für bestimmte Ereignisse, wie z.B. dem Sterbefall oder einem längeren Krankenaufenthalt.</p>
<p>Diese Vorlagen kann der/die Nutzer(in) dann aktivieren und seiner Vertrauensperson freischalten.<br />
Das Besondere an dem Dienst ist, dass die Vertrauensperson einen eigenen Bereich mit eigenen Zugangsdaten auf Emcomy hat, die ihm vom Nutzer zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Das heisst, die Vertrauensperson kann nur die entsprechende Notfallnachricht an die Kontakte versenden lassen, aber NICHT auf die Kontakte des/der Nutzers/Nutzerin zugreifen. So bewahren wir die Privatsphäre des Nutzers und die Vertrauensperson führt nur eine Handlung aus. Sie weiss also nicht, an wen diese Nachricht versendet wird.</p>
<h2>Wie genau erfährt Emcomy vom Tod der Nutzerin oder des Nutzers – und wie schnell geht das?</h2>
<p>Emcomy erfährt in der Regel nicht, dass ein Nutzer verstorben ist. Das ist auch nicht notwendig.<br />
Da die Vertrauensperson die Notfallnachricht selbständig versenden muss, stellt Emcomy nur den Dienst, also die Anwendung als solches zur Verfügung. Das ist im Vergleich zu anderen Anbietern, bei uns etwas anders, da wir nicht aktiv in den Prozess eingreifen und somit auch keine Sterbeurkunde oder ähnliches von den Angehörigen brauchen. Diesen Prozess über nimmt die Vertrauensperson, die der Nutzer definiert hat.</p>
<p>Wir brauchen die Information, dass ein Nutzer verstorben ist, nur aus einem Grund:<br />
Um sein Konto zu löschen und damit auch seine persönlichen Daten.</p>
<p>Dies teilt uns allerdings niemand mit, die Anwendung erfährt es automatisch, wenn von der Vertrauensperson des Nutzers eine Notfallnachricht zum Ableben des Nutzers versendet wird.</p>
<h2>Wie unterscheidet sich Emcomy von den Mitbewerbern (aktuellen wie vergangenen)?</h2>
<p>Bei Mitbewerbern, die zumindest einen Teil dessen anbieten, was wir mit Emcomy auch tun, beziehen diese sich fast ausschließlich auf den Todesfall. Also die digitale Nachlassverwaltung wenn, man es genau nimmt. Bei einigen gibt es eine Kombination aus „letzten Nachrichten“ die man versenden lassen kann, sowie Dokumenten-Uploads, die dann an die Hinterbliebenen weiter gegeben werden können. Es gibt schon einige recht gute Konzepte bei den Mitbewerbern.</p>
<p>Was uns jedoch von unseren Mitbewerbern unterscheidet ist:</p>
<ul>
<li>Wir bieten einen Dienst an der sich ausschließlich um die Kommunikation kümmert.</li>
<li>Unser Dienst beschäftigt sich nur mit dem Todesfall, sondern auch mit anderen negativen Ereignissen die im Leben passieren können. Also zum Beispiel ein längerer Krankenhausaufenthalt, bei dem der Nutzer nicht mehr in der Lage ist, selbständig zu kommunizieren. Wobei die Betonung klar auf dem letzten Teil des Satzesliegt.</li>
<li>Unser Dienst ist in der jetzigen Version kostenlos</li>
<li>Wir legen sehr viel Wert auf Anonymität. Das heißt, im Gegensatz zu anderen Diensten wird niemand außer dem Nutzer selbst Zugriff auf sein Konto haben. Auch nicht nach seinem Tod. Damit weiß auch nur der Nutzer selbst, wen er im Bedarfsfall informieren lässt.</li>
<li>Wir haben eine spezielle Absicherung bei dem Versand der Notfallnachrichten implementiert. Diese wird nicht sofort, sondern erst nach 24 Stunden vom System versendet. Nachdem die Vertrauensperson den Versandprozess ausgelöst hat, bekommt der Nutzer eine eMail von unserem Dienst. Sofern die Notfallnachricht irrtümlich oder sogar vorsätzlich falsch versendet wurde, hat der Nutzer die Möglichkeit diesen Versandprozess abzubrechen und auch die Vertrauensperson zu sperren.</li>
</ul>
<h2>Was tun Sie in Sachen Datenschutz und Datensicherheit?</h2>
<p>Datenschutz und Sicherheit waren in der Designphase des Dienstes zwei ganz elementare Punkte. Ich selbst beschäftige mich seit Jahren mit dem Datenschutz, daher war das Thema für mich auch sehr ernst.<br />
Das hatte u.a. auch zur Folge, dass ich größten Wert auf Datensparsamkeit gelegt habe. Die Nutzer brauchen bei uns nur einen minimalen Anteil ihrer persönlichen Daten anzugeben. Also nur das, was für den Dienst selbst wichtig ist, damit er funktioniert. Dazu gehören der Name und die Mailadresse, alles andere ist optional.</p>
<p>Unsere Kundendaten sind natürlich sicher gespeichert, in abgetrennten Bereichen, teils per Hashing-Verfahren. Auch wenn wir nicht viele Daten unser Nutzer haben, so kann sich keine Firma einen sorglosen Umgang mit Personen bezogen erlauben. Das trifft natürlich auch auf uns zu.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass ich mich entschieden habe, auf Basis-Applikationen zu verzichten, die aus NICHT-EU-Ländern kommen. Das ist mir insbesondere bei den Cookies und dem Captcha schwer gefallen, aber ich wollte keine personenbezogen Daten zur Datenverarbeitung Dienstleistern haben, die nicht in der EU angesiedelt sind, bei denen der Nutzer nicht ausdrücklich vorher zustimmt. Die Rechtslage nach der Abkündigung des Privacy Shields ist hier unklar, von daher habe ich mich für diesen Weg entschieden.</p>
<h2>Und was würde z.B. passieren, wenn Emcomy verkauft wird?</h2>
<p>Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Emcomy ist für mich nicht nur ein Dienst, sondern es ist eine Herzensangelegenheit. Der Dienst ist ja aus einem Problem entstanden, welches ich selber hatte. Und ich möchte dies auch mit anderen Nutzern teilen und sehen, dass wir zukünftig wachsen und auch expandieren können.</p>
<p>Ich habe eine sehr klare Philosophie, was diesen Dienst angeht. Ich habe ihn nicht entwickelt, mit dem Ziel, reich zu werden. Natürlich muss ich auch irgendwann etwas daran verdienen, aber ich möchte dann dieses Geld auch in die Weiterentwicklung re-investieren. Falls sich wirklich irgendwann eine Firma bei mir melden würde, die unseren Dienst kaufen möchte, müsste Sie meine Philosophie mittragen. Da aber Firmen Profit erwirtschaften müssen, sehe ich das bislang noch nicht. Was ich mir eher vorstellen könnte ist, mit einer Firma zusammen zu arbeiten oder diese als Investor mit an Bord zu holen. Aber derzeit ist es für mich nicht vorstellbar, diesen Dienst zu verkaufen.</p>
<h2>Emcomy ist ja noch in einem recht frühen Stadium der Produktentwicklung. Was haben Sie für die Zukunft geplant?</h2>
<p>Zunächst einmal möchten wir im Dezember mit unserer kostenlosen Basis-Version starten. Damit werden wir auch sehen, wie speziell der deutschsprachige Markt unseren Dienst annimmt. Im Vorfeld haben wir schon großen Zuspruch für die Idee bekommen. Aber Zuspruch ist halt immer noch etwas anders, als den Dienst wirklich zu nutzen.</p>
<p>Für die Zukunft plane ich noch mit zwei kostenpflichten Versionen, die mehr Erweiterungen beinhalten werden. Z.B. werden verschiedene andere Kommunikationskanäle einbauen wie SMS. Ausserdem soll der Dienst in vier Sprachen verfügbar sein. Ich plane noch mit englisch, spanisch und portugisisch, weil ich gerne in den südeuropäischen Raum expandieren möchte.</p>
<p>Es wird auch mehr Notfallvorlagen geben und natürlich können dann auch mehr Kontakte als die bisher maximal 5 hinzugefügt werden.</p>
<p>In einer späteren Version können auch vom Nutzer individuelle Vorlagen erstellt werden, beispielsweise in Form von Abschiedsbriefen. Zudem plane ich auch mit einer „Callback“ Funktion, bei der der Nutzer entscheiden kann, ob er seinem Kontakt eine Rufnummer oder Mailadresse eines Angehörigen mitteilen möchte.</p>
<p>Die Liste der Ideen, die ich noch habe ist sehr lang. Alles möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Unsere Mitbewerber schlafen ja auch nicht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>BGH-Urteil im Facebook-Streit: Zugang heißt, sich hineinbegeben zu können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Schmolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2020 14:41:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urteile & Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[facebook-streit]]></category>
		<category><![CDATA[facebook-urteil]]></category>
		<category><![CDATA[urteil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt ein neues Urteil im Facebook-Streit: Der den Eltern der Verstorbenen 15-Jährigen ausgehändigte USB-Stick reicht nicht. Der BGH hat entschieden, dass den Eltern (und Erben) des Mädchens vollständiger Zugriff ... <a title="BGH-Urteil im Facebook-Streit: Zugang heißt, sich hineinbegeben zu können" class="read-more" href="https://digital-danach.de/bgh-facebook-streit-zugangsrecht/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ein neues Urteil im Facebook-Streit: Der den Eltern der Verstorbenen 15-Jährigen ausgehändigte USB-Stick reicht nicht. Der <a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bgh-iii-zb-30-20-digitaler-nachlass-erben-bekommen-zugriff-auf-facebook-konto/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BGH hat entschieden</a>, dass den Eltern (und Erben) des Mädchens vollständiger Zugriff auf das Konto zu gewähren sei.</p>
<p>Wem also daran gelegen ist, dass die eigenen Inhalte und Kommunikationen nach dem Tod nicht an die Erben fallen, muss vorsorgen. Die nächsten Jahre (und Urteile) werden zeigen, welche Möglichkeiten der Vorsorge dafür taugen. Zu denken wäre beispielsweise an Vermächtnisse für einzelne Nutzungsverträge oder generelle testamentarische Verfügungen.</p>
<p>Zu den Hintergründen:</p>
<ul>
<li>Urteile (<a href="https://digital-danach.de/lg-berlin-facebook-muss-erben-zugang-zum-account-gewaehren/">LG Berlin 2016</a>, <a href="https://digital-danach.de/urteil-lg-berlin-facebook-erbe/">LG Berlin 2017</a>, <a href="https://digital-danach.de/das-urteil-des-kammergerichts-berlin-im-facebook-streit/">KG Berlin 2017</a>, <a href="https://digital-danach.de/facebook-als-briefkasten-ein-kommentar-zum-bgh-urteil-im-facebook-streit/">BGH 2018</a>)</li>
<li><a href="https://digital-danach.de/facebook-streit-zwangsgeldbeschluss-gegen-facebook/">Zwangsgeld gegen Facebook</a> wegen unzureichendem Zugriff (2019)</li>
</ul>
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		<title>&#8222;Das Chaos beseitigen&#8220; – Vorsorge-Dienstleister memoresa im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Schmolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 14:42:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[dienstleister]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Schädlich]]></category>
		<category><![CDATA[memoresa]]></category>
		<category><![CDATA[vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1136" height="476" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-1200x503.png?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-1200x503.png 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-300x126.png 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-240x101.png 240w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-1536x644.png 1536w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-2048x858.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p>Mit memoresa (Website) ging im Mai eine neue Vorsorge-Plattform für den digitalen Nachlass an den Start. Wir haben Jörg Schädlich, Mitgründer und CTO, zu einigen Details des Services befragt. Wie ... <a title="&#8222;Das Chaos beseitigen&#8220; – Vorsorge-Dienstleister memoresa im Interview" class="read-more" href="https://digital-danach.de/vorsorge-dienstleister-memoresa-interview/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1136" height="476" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-1200x503.png?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-1200x503.png 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-300x126.png 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-240x101.png 240w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-1536x644.png 1536w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/202005_memoresa_Portal_Übersicht-2048x858.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p><em>Mit </em>memoresa<em> (<a href="https://memoresa.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a>) ging im Mai eine neue Vorsorge-Plattform für den digitalen Nachlass an den Start. Wir haben Jörg Schädlich, Mitgründer und CTO, zu einigen Details des Services befragt.</em></p>
<h3>Wie kamen Sie auf die Idee zu memoresa?</h3>
<p>Mein Geschäftspartner und Mitgründer von memoresa hatte einen schweren Fahrradunfall und lag auf der Intensivstation. Als Steffen aus dem Krankenhaus entlassen wurde, bat ihn seine Frau, eine Übersicht aller Verträge und Regelungen zu erstellen, bevor er wieder auf das Fahrrad steigt. Falls es das nächste Mal nicht so gut ausgehen sollte und sie sich dann um die laufenden Angelegenheiten kümmern müsste, hätte sie zumindest einen Überblick über die zu regelnden Angelegenheiten.</p>
<p>Bisher gab es jedoch kein digitales Angebot, das zufriedenstellend war. Als ITler kam Steffen dann die Idee, eine Plattform zu entwerfen, auf der man seine gesamten digitalen und analogen Angelegenheiten zu Lebzeiten und über den Tod hinaus regeln kann.</p>
<h3>Wie bietet der Service Nutzern an und wie funktioniert er?</h3>
<figure id="attachment_3742" aria-describedby="caption-attachment-3742" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3742" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/./memoresa_joerg_schaedlich3-200x300.png?x88043" alt="" width="200" height="300" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/memoresa_joerg_schaedlich3-200x300.png 200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/memoresa_joerg_schaedlich3-107x160.png 107w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/memoresa_joerg_schaedlich3.png 512w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-3742" class="wp-caption-text">Joerg Schaedlich</figcaption></figure>
<p>memoresa ist eine Online-Plattform, die das Chaos wichtiger Dokumente, Verträge und Informationen beseitigt: Der digitale Zugang zu allen Dienstleistern kann einfach und datenschutzkonform gespeichert und verwaltet werden. Verträge, Versicherungen, Mitgliedschaften und dazu die passenden Log-Ins, Laufzeiten oder Kündigungsfristen: Der Nutzer hat alles im Blick und bestimmt, wer und wann er den Zugriff auf seine Dokumente gewährt &#8211; und das individuell für jedes einzelne Dokument zu Lebzeiten oder erst nach dem Tod.</p>
<p>Die Anmeldung erfolgt mit einem Klick per Google, facebook oder Linkedin und ist sowohl vom Handy, Tablet oder PC möglich. Ob Social Media Account, Versicherung oder Handy-Vertrag: für jedes Thema gibt es eine digitale Schublade, die mit einem Klick geöffnet werden kann. Auch das Hinterlegen wichtiger Dokumente ist ganz einfach: Statt endloser Formulare können Rechnungen per E-Mail weitergeleitet, Fotos von Dokumenten über die App hochgeladen oder das Browser-Plugin genutzt werden.</p>
<p>Nach diesem Schritt extrahiert memoresa automatisch die relevanten Informationen. Bei memoresa werden somit nicht nur Dokumente hochgeladen wie etwa in einer Cloud, sondern auch relevante Inhalte erfasst. So sind beispielsweise monatliche Kostenaufstellungen möglich. Auf dieser Basis besteht die Möglichkeit zu verschiedenen Sortiermöglichkeiten und Übersichten.</p>
<p>Darüber hinaus entscheidet der Nutzer selbst, was mit seinen Zugängen und Verträgen auch nach dem Tod oder im Falle eines Unfalls geschieht und kann sicherstellen, dass sich seine Hinterbliebenen nicht mit Institutionen oder sonstigen Vertragspartnern herumärgern müssen. Bürokratische Hürden werden so vermieden, da der Nutzer bereits jetzt dafür sorgt, was mit seinem digitalen Nachlass geschieht. Und Notfalldokumente wie z.B. eine Vorsorgevollmacht kann dem Bevollmächtigten einfach freigegeben werden, so dass dieser bei Bedarf sofort Zugriff darauf hat.</p>
<h3>Wie genau erfährt Memoresa vom Tod des Nutzers – und wie schnell geht das?</h3>
<p>memoresa kann über zwei Wege vom Ableben des Nutzers erfahren: Zum einen durch die von ihm bestimmte Vertrauensperson mit entsprechendem Nachweis, oder direkt vom zentralen Testamentsregister. Im Falle des Todes wird memoresa dann automatisch über den Todesfall des Nutzers informiert und leitet die Umsetzung seiner hinterlegten Regelungen ein.</p>
<h3>Wie unterscheidet sich Memoresa von den Mitbewerbern (aktuellen wie vergangenen)?</h3>
<p>Die Plattform bietet eine schier endlose Summe an Möglichkeiten zur Regelung und Verwaltung sowohl digitaler, als auch analoger Angelegenheiten. Entsprungen aus der Idee, den digitalen Nachlass komfortabel zu regeln, ist memoresa nun zu einer Plattform geworden, die seinen Nutzern auch zu Lebzeiten bereits einen Mehrwert bietet. Und das gepaart mit sehr hoher Nutzerfreundlichkeit. Das ist bisher einzigartig auf dem Markt.</p>
<h3>Wie viele Mitarbeiter hat Memoresa aktuell?</h3>
<p>Aus anfangs zwei Personen ist mittlerweile ein Team von 20 Leuten entstanden.</p>
<h3>Der Claim von memoresa lautet: &#8222;Behalte den Überblick und regle Dein digitales Leben. Jetzt – für später – für immer.&#8220; Wie stellen Sie sicher, dass das Angebot dauerhaft verfügbar bleiben wird? Das ist ja im Bereich digitaler Nachlass eines der schwierigsten Probleme. Ein Dienst, der sichere &#8222;Datentresore&#8220; u.a. in der Cloud anbot, wurde vor einiger Zeit aufgekauft und vertreibt nun Produkte für den Trockenbau. Solche Szenarien fürchtet natürlich jeder Vorsorgende.</h3>
<p>Wie erwähnt legen wir einen besonderen Wert auf die Nutzerfreundlichkeit. Wir ermöglichen jedem Nutzer zu jederzeit, seine Daten zu exportieren. Auf Knopfdruck werden so alle Regelungen, Angelegenheiten und Dokumente als pdf zur Verfügung gestellt.</p>
<h3>Wie sicher sind die Daten bei Memoresa? Haben Memoresa-Mitarbeiter Zugriff auf Nachrichten und Dokumente der Nutzer?</h3>
<p>Die Sicherheit der Daten hat bei uns höchste Priorität. Server in Deutschland und optionale Zwei-Faktor-Authentisierung sind nur zwei Stichworte. Mit der entsprechenden Vollmacht des Nutzers und nach dessen Tod, erhält unser Backoffice Zugriff auf die Daten, um die Regelungen des Verstorbenen umzusetzen. Selbstverständlich haben unsere Mitarbeiter entsprechende Verschwiegenheitsklauseln in Ihren Verträgen und handeln nur im Interesse des Nutzers – genau so, wie er es zu Lebzeiten bestimmt hat.</p>
<h3>In Ihren FAQ heißt es: &#8222;Durch das Anlegen einer Vollmacht kannst Du verhindern, dass Deine Erben über Deine Daten walten können. Memoresa kann Deinen letzten Willen umsetzen und sich um Löschungen von Konten, Accounts und Verträgen kümmern.&#8220; Wie stellen Sie sicher, dass die Erben besagte Vollmacht nicht widerrufen? Meines Wissens geht das gar nicht.</h3>
<p>Wenn eine Vollmacht für den Todesfall ausgestellt wurde, wird diese gleich nach bestätigter Meldung des Todesfalles ausgeführt. In der Theorie wäre es möglich, dass die Erben eine solche Vollmacht widerrufen, allerdings nur bis zur Ausführung. Dafür müssten zwei Dinge eintreten: Sie müssen von der Vollmacht wissen und dann auch noch vor der Ausführung der Vollmacht widersprechen. Praktisch gesehen ist das kaum möglich.</p>
<p><em>© Foto Jörg Schädlich: Alexander von Spreti</em></p>
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		<title>Studie veröffentlicht: &#8222;Der digitale Nachlass – Eine Untersuchung aus rechtlicher und technischer Sicht&#8220;</title>
		<link>https://digital-danach.de/studie-veroeffentlicht-der-digitale-nachlass/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Schmolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2020 17:07:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Praxistipps]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile & Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[bmjv]]></category>
		<category><![CDATA[fraunhofer]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[uni bremen]]></category>
		<category><![CDATA[uni regensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie im November angekündigt, arbeiteten das Fraunhofer Institut, die Universitäten Regensburg und Bremen sowie das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz an einer Studie zum digitalen Nachlass. Mitte Januar wurden ... <a title="Studie veröffentlicht: &#8222;Der digitale Nachlass – Eine Untersuchung aus rechtlicher und technischer Sicht&#8220;" class="read-more" href="https://digital-danach.de/studie-veroeffentlicht-der-digitale-nachlass/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-danach.de/studie-veroeffentlicht-der-digitale-nachlass/">Studie veröffentlicht: &#8222;Der digitale Nachlass – Eine Untersuchung aus rechtlicher und technischer Sicht&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-danach.de">digital.danach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="https://digital-danach.de/forschungsprojekt-digitales-erbe-uni-bremen-uni-regensburg-und-fraunhofer-institut-kooperieren/">im November angekündigt</a>, arbeiteten das Fraunhofer Institut, die Universitäten Regensburg und Bremen sowie das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz an einer Studie zum digitalen Nachlass. Mitte Januar wurden die Ergebnisse veröffentlicht. Herausgekommen ist ein 380 Seiten langes Dokument mit Problemstellungen und diversen Tipps und Hinweisen auf rechtliche und technische Lösungen.</p>
<p>Hilfreich sind die Formulierungsbeispiele für Testament, Vollmacht und Verfügung sowie der Überblick über Passwortmanager. Der Überblick zu Vorsorgediensten und anderen technischen Lösungen dagegen hinkt der Zeit hinterher. Deutsche Unternehmen sind – abgesehen vom Nachsorgedienst Columba – gar nicht vertreten, da ist unser Überblick im <a href="https://digital-danach.de/dienstleister-fuer-den-digitalen-nachlass/">Dienstleisterverzeichnis</a> aktueller. Auch die <a href="https://digital-danach.de/bitkom-studie-mehr-menschen-kuemmern-sich-um-ihren-digitalen-nachlass/">Bitkom-Studien</a> finden nicht einmal Erwähnung.</p>
<p>Und während zwei WordPress-Plugins gelistet werden, die gesperrt oder seit einigen Major Releases nicht mehr aktualisiert wurden, fehlt <a href="https://digital-danach.de/vorsorge-im-eigenbau-emergencywp-hilft-bei-der-planung/">EmergencyWP</a>. Auch gibt es keine Hinweise auf Konferenzen wie die digina. Das zeigt aber vermutlich vor allem eins: Das Feld ist ziemlich weit und Vollständigkeit gar nicht erreichbar. Die Initiative der beteiligten Institute und Universitäten ist jedenfalls sehr begrüßenswert!</p>
<h2>Download und Pressemitteilung</h2>
<p>Die Studie (PDF, 4 MB, Direktlink) kann hier heruntergeladen werden: Website des <a href="https://web.archive.org/web/20211028122524/https://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Fachinformationen/2019-12-Studie-digitaler-Nachlass.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BMJV</a></p>
<p>Pressemitteilung des Bundesministeriums vom 15.1.2020:</p>
<p>Als „Digitaler Nachlass“ werden die unterschiedlichen Rechtspositionen der oder des Verstorbenen im Internet bezeichnet. Die heute hierzu vorgestellte umfassende Studie wurde vom Fraunhofer Institut SIT und den Universitäten Regensburg und Bremen erstellt und vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.</p>
<p>In der Studie wird zunächst geklärt, was überhaupt zum digitalen Nachlass zählt. Anschließend werden die sich im Zusammenhang mit dem digitalen Nachlass ergebenden Fragen des Verbraucherrechts, des Erbrechts, des Datenschutzrechts und des Urheberrechts allgemeinverständlich aufbereitet. Geprüft wurde außerdem, wo Anbieter digitaler Dienstleistungen derzeit Verbraucher und deren Erben benachteiligen.</p>
<p>Die Studie enthält konkrete Empfehlungen für Online-Dienste zu den Einstellungsmöglichkeiten und für Verbraucherinnen und Verbraucher, wie sie Vorsorge treffen können, damit nach ihrem Tod ihr digitaler Nachlass unkompliziert in die richtigen Hände kommt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-danach.de/studie-veroeffentlicht-der-digitale-nachlass/">Studie veröffentlicht: &#8222;Der digitale Nachlass – Eine Untersuchung aus rechtlicher und technischer Sicht&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-danach.de">digital.danach</a>.</p>
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		<title>Vorsorge im Eigenbau: EmergencyWP hilft bei der Planung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Schmolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 06:29:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1136" height="635" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/./Screenshot_2019-11-13-EmergencyWP-Dead-man-switch-future-messages-processes-for-freelancers.jpg?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="EmergencyWP Screenshot Website" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Screenshot_2019-11-13-EmergencyWP-Dead-man-switch-future-messages-processes-for-freelancers.jpg 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Screenshot_2019-11-13-EmergencyWP-Dead-man-switch-future-messages-processes-for-freelancers-300x168.jpg 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Screenshot_2019-11-13-EmergencyWP-Dead-man-switch-future-messages-processes-for-freelancers-240x134.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p>Albert Brückmann hat seine Lösung Meminto weiterentwickelt und legt zum Jahresende seine neue &#8222;EmergencyWP&#8220; (Website) vor. Das WordPress-Plugin hilft, seinen digitalen Nachlass zu planen und nach dem Tod Nachrichten an ... <a title="Vorsorge im Eigenbau: EmergencyWP hilft bei der Planung" class="read-more" href="https://digital-danach.de/vorsorge-im-eigenbau-emergencywp-hilft-bei-der-planung/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-danach.de/vorsorge-im-eigenbau-emergencywp-hilft-bei-der-planung/">Vorsorge im Eigenbau: EmergencyWP hilft bei der Planung</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-danach.de">digital.danach</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1136" height="635" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/./Screenshot_2019-11-13-EmergencyWP-Dead-man-switch-future-messages-processes-for-freelancers.jpg?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="EmergencyWP Screenshot Website" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Screenshot_2019-11-13-EmergencyWP-Dead-man-switch-future-messages-processes-for-freelancers.jpg 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Screenshot_2019-11-13-EmergencyWP-Dead-man-switch-future-messages-processes-for-freelancers-300x168.jpg 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Screenshot_2019-11-13-EmergencyWP-Dead-man-switch-future-messages-processes-for-freelancers-240x134.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p><em>Albert Brückmann hat seine Lösung <a href="https://digital-danach.de/albert-brueckmann-meminto-interview/">Meminto</a> weiterentwickelt und legt zum Jahresende seine neue &#8222;EmergencyWP&#8220; (<a href="https://emergencywp.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a>) vor. Das WordPress-Plugin hilft, seinen digitalen Nachlass zu planen und nach dem Tod Nachrichten an Hinterbliebene zu verschicken. Wir haben uns das Tool angesehen und Albert Brückmann interviewt.</em></p>
<h3>Was ist EmergencyWP und wie funktioniert es?</h3>
<p>EmergencyWP ist ein Plugin für das beliebte Blog-System WordPress. Mit bald 35% Marktanteil aller Websites weltweit ist WordPress mehr als &#8222;nur&#8220; ein Blog und Website-Baukasten. Es wird mittlerweile immer häufiger als Framework für andere Applikationen genutzt. So auch EmergencyWP. Es kann sehr einfach installiert und eingerichtet werden, dazu muss man kein Website-Entwickler sein.</p>
<figure id="attachment_3579" aria-describedby="caption-attachment-3579" style="width: 493px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3579 " src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Dashboard.png?x88043" alt="EmergencyWP Dashboard Page" width="503" height="236" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Dashboard.png 1720w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Dashboard-300x141.png 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Dashboard-1200x563.png 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Dashboard-240x113.png 240w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Dashboard-1536x721.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 503px) 100vw, 503px" /><figcaption id="caption-attachment-3579" class="wp-caption-text">Das Dashboard zeigt, in welchem Zustand sich das System gerade befindet und wann die nächsten Aktionen ausgelöst werden</figcaption></figure>
<h3>An wen richtet sich die Software?</h3>
<p>Stand jetzt: An WordPress Freelancer und andere, die mit WordPress umgehen können. Wie gesagt, die Lernkurve ist nicht besonders hoch und der Einstieg relativ einfach. Das System ist derzeit aber nur in englischer Sprache verfügbar, kann aber beliebig übersetzt werden. Dafür werden derzeit auch noch Helfer gesucht.</p>
<h3>Wieso haben gerade Selbstständige und Freiberufler ein besonderes Bedürfnis, aber auch eine besondere Verantwortung, vorzusorgen?</h3>
<p>Ich gehe von mir aus: Als Agentur-Inhaber betreue ich derzeit über 350 Kunden. Viele von ihnen haben wenig Lust und noch weniger Zeit, sich mit Zugangsdaten, Server-Infos und anderen technischen Dingen die Zeit zu vertreiben. Deshalb geben sie dies vertrauensvoll in (z.B. meine) Hände ab. Dabei bedenken sie nicht, wie es für ihre Seiten und Mails weitergeht, sollte mir etwas zustoßen.</p>
<p>Man könnte dies natürlich für naiv halten. Sagen wir aber lieber, dass das Tabu-Thema &#8222;Tod&#8220; einfach von jedem ungern angefasst wird. Das bedeutet: Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was mit dem digitalen Nachlass eigentlich geschieht. Sowohl mit dem eigenen als auch mit dem, den man für andere Kunden betreut. Als Freiberufler und Selbstständiger hat man diese Verantwortung aber. Mit EmergencyWP kann man dieser Verantwortung sehr gut nachkommen und für den Fall der Fälle seinen Kunden, seinen Eltern, den eigenen Kindern oder dem Ehepartner helfen, trotz des eigenen Ausfalls jederzeit nahtlos weiterzumachen. Denn: The show must go on.</p>
<h3>Wieso hast du dich für WordPress als Plattform entschieden?</h3>
<p>Manche Entwickler halten WordPress für nicht besonders sicher und bemängeln den Code, mit dem es geschrieben ist. Einwände gibt es immer &#8211; zu jeder Software. Aus meiner Sicht ist es jedoch ein weit verbreitetes System, das sich über viele Jahre nicht nur bewährt hat, sondern auch eine weltweite Community hinter sich hat, die es regelmäßig weiter entwickelt. Auch dem Aspekt der Sicherheit kann man mit entsprechenden Plugins abhelfen.</p>
<p>Ich habe mich aber auch für WordPress entschieden, weil es sehr einfach zu installieren ist (viele Hoster bieten eine 3-Klick-Installation an und können bei Fehlern direkt helfen) und modular erweitert werden kann. Mit EmergencyWP kann man sich also ein kleines, autarkes System selbst aufsetzen, es beim Hoster seines Vertrauens oder sogar auf einer eigenen NAS speichern und Informationen, die man weitergeben möchte, dort hinterlegen. Natürlich sollte man darauf achten, wer sonst noch Zugriff auf das System hat und dass man es selbst regelmäßig updated, wie bei jeder anderen Software auch.</p>
<h3>Was unterscheidet EmergencyWP von anderen Vorsorge-Diensten?</h3>
<p>Mit EmergencyWP ist der Totmannschalter (&#8222;Dead Man&#8217;s Switch&#8220;), den wir schon bei Meminto hatten, ins Plugin integriert. D.h. es gibt einen Prozess, der teilautomatisch erkennen kann, ob ein Benutzer verstorben ist. Im Grunde braucht es dazu keine weiteren Teilnehmer am System; man kann aber bis zu drei Vertrauenspersonen hinterlegen, die den sogenannten Lifecheck absichern und um ein Feedback gebeten werden, wenn die Liefechecks vom Benutzer ausbleiben.</p>
<p>EmergencyWP ist für den Benutzer selbst gedacht. Man meldet sich nirgends an und gibt seine Daten nicht irgendeinem Anbieter in die Hände &#8211; mit Ausnahme des Hosters (umso größer der ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass jemand aktiv auf eine einzelne WordPress Installation schaut und deren Datenbank untersucht – aber auszuschließen ist dies natürlich nicht).</p>
<p>Weiterhin kann EmergencyWP sehr frei bedient werden. Man ist nicht an irgendwelche Prozesse gebunden oder kann nur bestimmte Dinge machen, sondern kann wirklich hinterlegen, was man möchte.</p>
<figure id="attachment_3578" aria-describedby="caption-attachment-3578" style="width: 419px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3578 " src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Settings.png?x88043" alt="EmergencyWP Settings Page" width="429" height="314" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Settings.png 1193w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Settings-300x220.png 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Settings-219x160.png 219w" sizes="auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px" /><figcaption id="caption-attachment-3578" class="wp-caption-text">Über das WordPress-Dashboard lassen sich allerlei Einstellungen vornehmen: Frequenz des &#8222;Life Check&#8220;, Persönliche Daten, die bevorzugte &#8222;Dankes&#8220;-Seite für Vertrauenspersonen und Kontakte.</figcaption></figure>
<p>Durch ein Add-On für Zapier kann EmergencyWP an über 1500 Schnittstellen angeschlossen werden. Das ist gewaltig, denn nun können Prozess bis hin zur Steuerung anderer Geräte und Apps automatisiert nach dem Tod ablaufen. Die Möglichkeiten hier sind wirklich immens.</p>
<h3>Das heißt, mit dem Plugin kann man – ein paar technische Kenntnisse vorausgesetzt – für einen sehr langen Zeitraum vorsorgen?</h3>
<p>Im Gegensatz zu anderen Vorsorge-Diensten muss sich kein Nutzer mehr fragen, ob es die &#8222;Dienstleistung&#8220; in zehn Jahren noch gibt. Da wir mit WordPress auf ein starkes Basis-System gebaut haben, ist die einzige Frage nur noch: Habe ich meinen Hoster lange genug im Voraus bezahlt? Hier genügt aber ein Jahresvertrag meistens schon, es sei denn, man möchte mit EmergencyWP Informationen erst weit in der Zukunft versenden &#8211; auch das ist möglich und unterscheidet sich zu anderen Systemen.</p>
<p>Informationen und Prozesse müssen nicht direkt &#8222;raus&#8220;: Nachrichten lassen sich zeitlich auf einen bestimmten Termin planen, z.B. den Hochzeitstag oder den 18. Geburtstag des Kindes, falls man diesen nicht mehr erleben sollte.<br />
Im Allgemeinen ist zu sagen: EmergencyWP wurde mehr aus einer emotionalen Richtung als aus einer rechtlichen angegangen. Dies schließt jedoch nicht aus, dass es auch professionell benutzt werden kann. Womöglich sind dazu noch einige Anpassungen nötig.</p>
<h3>Wieso ist eine selbst gehostete Lösung überlegen?</h3>
<p>Einige Gründe gehen oben bereits hervor, ich mache jedoch noch ein weiteres Beispiel &#8211; jetzt wird&#8217;s kurz technisch: Ich selbst habe eine NAS mit einer verschlüsselten Festplatte, auf der auch WordPress läuft. Ich kann hierauf EmergencyWP installieren und muss ab diesem Zeitpunkt nur dafür sorgen, dass diese immer am Strom hängt oder durch eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) geschützt ist.</p>
<p>Ich könnte noch weiter gehen und einen Raspberry Pi mit einem Webserver ausstatten, WordPress installieren und das ganze direkt an meinen Router hängen. Wenn dort nun EmergencyWP läuft, habe ich ein Vorsorge-System bei mir zuhause, das ich über den Browser steuern kann. Das alles hat ein Ziel: Herr über die eigenen Daten zu bleiben, soweit es geht.</p>
<h3>Was hast du mit EmergencyWP noch vor?</h3>
<p>Im Moment bereite ich den Release und das Marketing vor, bevor es an weitere Features geht. Mir ist bewusst, dass das Thema digitaler Nachlass und Todes-Vorsorge ein Nischen- und gleichzeitig Tabu-Thema ist. Dass ein Markteintritt damit sehr schwer wird, habe ich auf dem Schirm. Ich weiß auch, dass ich durch den Einsatz von WordPress als benötigtes &#8222;Betriebssystem&#8220; den Benutzerkreis weiter eingrenze. Deswegen soll es für alle, die gerne den Zugang zu EmergencyWP hätten, aber sich nicht um das Hosting kümmern können oder wollen, eine Version geben, um die wir uns kümmern.</p>
<figure id="attachment_3580" aria-describedby="caption-attachment-3580" style="width: 409px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3580" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Messages.png?x88043" alt="EmergencyWP Messages Page" width="419" height="221" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Messages.png 853w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Messages-300x158.png 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/EmergencyWP_Messages-240x127.png 240w" sizes="auto, (max-width: 419px) 100vw, 419px" /><figcaption id="caption-attachment-3580" class="wp-caption-text">Die &#8222;Messages&#8220;-Seite erlaubt, individuelle Nachrichten an verschiedene Kontakte zu hinterlegen. Im Todesfall werden diese dann versandt.</figcaption></figure>
<p>Das heißt, es wird ein sogenanntes WordPress-as-a-Service (WaaS) geben, das monatlich, jährlich oder länger gebucht werden kann. Das hatten wir damals mit der Beta von Meminto so gemacht und 430 Beta User damit bedient. Die Offenheit ist also da, die Nachfrage auch, wenn auch nur klein, zumindest deutschlandweit gesehen.</p>
<p>Weiterhin wird es bald aber noch die Möglichkeit geben, dass EmergencyWP sich um die Vermittlung von digitalen Wertgegenständen kümmern. Das heißt: Wenn ich als Freelancer mir über die Jahre wertvolle Accounts mit digitalen Gütern gefüllt habe (in meinem Fall sind es dutzende Plugins, Templates und Software Lizenzen), kann ich diesen gegen ein Entgelt an einen befreundeten Freelancer abgeben. Das &#8222;Entgelt&#8220; erhalten meine Hinterbliebenen oder eine Organisation meiner Wahl, den Zugang anschließend der Freelancer. Als Vermittler kann EmergencyWP hier helfen, eine weitere Nische zu bedienen.</p>
<p>Natürlich wollen wir zuerst aber das System, das nun 3 Jahre lang in der Beta Phase war, weiter stärken und dafür sorgen, einen zufriedenen, langlebigen Kundenstamm aufzubauen.</p>
<h3>Warum sollten sich unsere Leser gerade jetzt eine Lizenz holen?</h3>
<p>Während der Release-Phase bieten wir Lifetime-Lizenzen für das Plugin EmergencyWP an, und zwar zu Preisen, die es sonst nie wieder geben wird. Um dieses Angebot in Anspruch zu nehmen, müssen Interessierte jedoch eine Umfrage mit 7 Fragen beantworten, die uns helfen, das Produkt besser zu machen. Wer keine Lifetime Lizenz möchte, erhält als Dankeschön EmergencyWP in der Grundversion ein Jahr lang gratis und kann es jederzeit über Add-Ons erweitern. Das ist das aktuelle Angebot, bei dem man nicht lange zögern sollte!</p>
<p>In der <a href="https://share.emergencywp.net/facebook-group" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EmergencyWP facebook Community</a> kann sich auch jeder einschalten, mitlesen und aktiv mithelfen, das Plugin zu verbessern. Und zur Umfrage und dem damit verbundenen Angebot geht es <a href="https://share.emergencywp.net/survey-invitation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<h3>Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für Projekt und Produkt!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-danach.de/vorsorge-im-eigenbau-emergencywp-hilft-bei-der-planung/">Vorsorge im Eigenbau: EmergencyWP hilft bei der Planung</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-danach.de">digital.danach</a>.</p>
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		<title>Bitkom-Studie: &#8222;Mehr Menschen kümmern sich um ihren digitalen Nachlass&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Schmolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 12:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Bitkom]]></category>
		<category><![CDATA[empirie]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1136" height="639" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg-1200x675.png?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg-1200x675.png 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg-300x169.png 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg-240x135.png 240w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg-1536x864.png 1536w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg.png 2000w" sizes="auto, (max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p>Regelmäßig erhebt der Bitkom e.V. neue Daten zu der Frage, wie viele Menschen schon für ihren digitalen Nachlass vorgesorgt haben. Die erste Umfrage 2015 war sogar einer der Auslöser, digital-danach.de ... <a title="Bitkom-Studie: &#8222;Mehr Menschen kümmern sich um ihren digitalen Nachlass&#8220;" class="read-more" href="https://digital-danach.de/bitkom-studie-mehr-menschen-kuemmern-sich-um-ihren-digitalen-nachlass/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1136" height="639" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg-1200x675.png?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg-1200x675.png 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg-300x169.png 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg-240x135.png 240w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg-1536x864.png 1536w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/191120_digitaler_nachlass_pg.png 2000w" sizes="auto, (max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p>Regelmäßig erhebt der Bitkom e.V. neue Daten zu der Frage, wie viele Menschen schon für ihren digitalen Nachlass vorgesorgt haben. Die erste Umfrage 2015 war sogar einer der Auslöser, digital-danach.de ins Leben zu rufen. 2017 haben wir <a href="https://digital-danach.de/bitkom-umfrage-digitaler-nachlass-studie/">Susanne Dehmel von Bitkom zur damaligen Umfrage interviewt</a>. Und jetzt, im November 2019, veröffentlicht der Branchenverein die Ergebnisse einer weiteren Erhebung.</p>
<p>Die Tendenz ist klar: Immer mehr Menschen sind sensibilisiert und sorgen (zumindest teilweise) vor. Wo 2015 noch 93% der Befragten angaben, nicht für ihren digitalen Nachlass vorgesorgt zu haben, waren es 2017 nur noch 80%. Und aktuell sagen nur noch 65%, die digitale Seite ihrer Erbmasse nicht geregelt zu haben. Dagegen geben 18% an, den digitalen Nachlass &#8222;teilweise geregelt&#8220; zu haben, 14% sogar &#8222;vollständig geregelt&#8220; – was immer das heißt.</p>
<p>Die Pressemitteilung im Wortlaut:</p>
<h2>Nur jeder Dritte regelt sein digitales Erbe</h2>
<ul>
<li><strong>Login-Daten zu Online-Konten oder Profilen werden meist für Angehörige hinterlegt</strong></li>
<li><strong>60 Prozent beklagen mangelnde Information, um ihren digitalen Nachlass zu regeln</strong></li>
</ul>
<p><strong>Berlin, 21. November 2019  </strong>&#8211; Das Haus bekommt der Ehepartner, das Barvermögen die Kinder, das Kaffeeservice geht an die Nachbarin: Was mit den eigenen Besitztümern nach dem Tod passieren soll, regeln viele Menschen noch zu Lebzeiten in einem Testament. Anders ist es jedoch mit dem digitalen Erbe, also mit den Hinterlassenschaften in sozialen Netzwerken und Login-Daten zu Smartphones und Laptops, zu Profilen bei Facebook oder Instagram, zum Cloud-Speicher oder zu kostenpflichtigen Online-Diensten wie Netflix, Spotify und Co.: Nur 13 Prozent der Internetnutzer haben ihren digitalen Nachlass vollständig geregelt. Weitere 18 Prozent haben sich zumindest teilweise darum gekümmert. 65 Prozent geben jedoch an, für den Fall ihres Todes in diesem Bereich nicht vorgesorgt zu haben. Das hat eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergeben. Immerhin: Das Problembewusstsein steigt. 2017 waren es noch 80 Prozent, die sich nicht um ihren digitalen Nachlass gekümmert haben.</p>
<p>„Jeder Internetnutzer sollte sich frühzeitig mit seinem digitalen Nachlass beschäftigen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Und es sollte dafür gesorgt werden, dass kostenpflichtige Dienste schnell und unkompliziert gekündigt werden können.“ Seit einem Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2018 gehen auch Verträge etwa mit Kommunikationsprovidern oder sozialen Netzwerken auf die Erben über, sofern zu Lebzeiten nichts anderes bestimmt wurde. Doch dazu müssen die Erben erst einmal wissen, welche Verträge und Profile überhaupt bestehen. „Für viele Menschen handelt es sich hier um weitgehend unbekanntes Terrain. Dabei wird das Thema in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen.“</p>
<h3>Emotionale Belastung für Angehörige vermeiden</h3>
<p>71 Prozent derjenigen, die ihren digitalen Nachlass teilweise oder vollständig geregelt haben, haben bei einem Familienangehörigen oder einer Vertrauensperson die Zugangsdaten zu Geräten und Online-Diensten hinterlegt. 54 Prozent haben eine Vollmacht gegenüber dem Internetdienstleister bzw. der Online-Plattform ausgestellt, jeder Vierte (25 Prozent) hat testamentarisch vorgesorgt. 16 Prozent haben einen externen Anbieter damit beauftragt, im Falle ihres Todes ihre Online-Konten zu löschen. Ein Großteil aller Internetnutzer (64 Prozent) würde allerdings bevorzugen, wenn es gesetzliche Regelungen zum digitalen Nachlass gäbe. 6 von 10 Befragten (60 Prozent) gaben an, sie würden sich zwar gern darum kümmern, allerdings hätten sie zu wenige Informationen. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) ist sich außerdem darüber im Klaren, dass der Umgang mit dem digitalen Nachlass für die Angehörigen eine hohe emotionale Belastung darstellt. „Auch das ist ein guter Grund, rechtzeitig vorzusorgen. Ist das digitale Erbe nicht geregelt, beginnt für die Hinterbliebenen nach dem Tod die Suche nach Benutzernamen, Passwörtern oder PINs. Der Familie diesen Stress zu ersparen, sollte eine weitere Motivation sein, hier frühzeitig aktiv zu werden“, betont Rohleder.</p>
<p>Jeder dritte Internetnutzer (36 Prozent) möchte, dass seine Profile in sozialen Netzwerken auch nach seinem Tod bestehen bleiben. Jeder Vierte (27 Prozent) findet das Thema unangenehm und setzt sich ungern damit auseinander. 23 Prozent halten es für unwichtig.</p>
<h3>Bitkom-Hinweise zum Umgang mit dem digitalen Nachlass:</h3>
<h4><strong>1. Persönliche Informationen auf Datenträgern</strong></h4>
<p>Wenn im Testament oder in einer Vollmacht nichts anderes geregelt ist, werden die Erben Eigentümer aller Gegenstände des Verstorbenen, also auch des Computers, Smartphones oder lokaler Speichermedien. Seit einem Urteil des Bundesgerichtshofs im Jahr 2018 beinhaltet dies auch den Zugang zu Accounts etwa in sozialen Medien. Damit dürfen die Erben die dort gespeicherten Daten uneingeschränkt lesen. Deshalb sollte man die Entscheidung, ob die Hinterbliebenen nach dem Tod Einblick in die digitale Privatsphäre haben, zu Lebzeiten treffen. Ein Notar oder Nachlassverwalter kann unter Umständen entsprechende Dateien oder ganze Datenträger vernichten bzw. konservieren lassen. Neben Hinweisen auf das Erbe können sich in persönlichen Dateien sensible private Informationen befinden, die mancher lieber mit ins Grab nehmen möchte.</p>
<h4><strong>2. Online-Dienste wie E-Mail-Konto oder Cloud-Speicher</strong></h4>
<p>Hinterbliebene erben nicht nur Sachwerte, sondern treten auch in die Verträge des Verstorbenen ein – auch, wenn es sich um kostenpflichtige Dienste handelt wie etwa ein Streaming-Abo. Gegenüber E-Mail- und Cloud-Anbietern haben Erben in der Regel Sonderkündigungsrechte. Bei der Online-Kommunikation gilt aber zugleich das Fernmeldegeheimnis, das auch die Rechte der Kommunikationspartner des Verstorbenen schützt. In der Praxis gelingt der Zugang zu den Nutzerkonten am besten, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten geregelt hat, ob und in welchem Umfang die Erben im Todesfall Zugriff auf die Accounts erhalten. Außerdem kann man die Zugangsdaten für solche Dienste beim Notar hinterlegen.</p>
<h4><strong>3. Profile in sozialen Netzwerken</strong></h4>
<p>Hinterbliebene sollten die Betreiber von sozialen Netzwerken benachrichtigen, wenn sie entsprechende Mitgliedschaften des Verstorbenen kennen. Viele Betreiber verlangen die Vorlage einer Sterbeurkunde. Bei Facebook ist es Nutzern möglich, zu Lebzeiten einen Nachlasskontakt zu bestimmen, der das Profilfoto des Verstorbenen ändern oder auf Freundschaftsanfragen reagieren darf. Eine Anmeldung unter dem Konto des Verstorbenen oder das Lesen von dessen Chats ist aber auch dem Nachlasskontakt nicht möglich. Angehörige können darüber hinaus beantragen, das Profil in einen „Gedenkzustand“ zu versetzen. Die Profilinhalte bleiben dann erhalten und Freunde oder Familienmitglieder können in der Chronik Erinnerungen teilen. Bei beruflichen Netzwerken wie etwa Xing wird das Profil deaktiviert, sobald der Betreiber vom Tod eines Mitglieds erfährt.</p>
<p><strong>Hinweis zur Methodik</strong>: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die <a href="https://web.archive.org/web/20230327134551/https://bitkom-research.de/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitkom Research</a> im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Bundesbürger ab 16 Jahren, darunter 847 Internetnutzer telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-danach.de/bitkom-studie-mehr-menschen-kuemmern-sich-um-ihren-digitalen-nachlass/">Bitkom-Studie: &#8222;Mehr Menschen kümmern sich um ihren digitalen Nachlass&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-danach.de">digital.danach</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Forschungsprojekt &#8222;Digitales Erbe&#8220;: Uni Bremen, Uni Regensburg und Fraunhofer Institut kooperieren</title>
		<link>https://digital-danach.de/forschungsprojekt-digitales-erbe-uni-bremen-uni-regensburg-und-fraunhofer-institut-kooperieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Schmolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 08:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Nachlass]]></category>
		<category><![CDATA[forschungsprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[uni bremen]]></category>
		<category><![CDATA[uni regensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitaler Nachlass ist ein Schnittstellenthema, das viele Lebens- und Forschungsbereiche berührt. Dem trägt das Forschungsprojekt &#8222;Digitales Erbe&#8220; Rechnung: Hier ist neben dem Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR) des ... <a title="Forschungsprojekt &#8222;Digitales Erbe&#8220;: Uni Bremen, Uni Regensburg und Fraunhofer Institut kooperieren" class="read-more" href="https://digital-danach.de/forschungsprojekt-digitales-erbe-uni-bremen-uni-regensburg-und-fraunhofer-institut-kooperieren/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-danach.de/forschungsprojekt-digitales-erbe-uni-bremen-uni-regensburg-und-fraunhofer-institut-kooperieren/">Forschungsprojekt &#8222;Digitales Erbe&#8220;: Uni Bremen, Uni Regensburg und Fraunhofer Institut kooperieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-danach.de">digital.danach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Digitaler Nachlass ist ein Schnittstellenthema, das viele Lebens- und Forschungsbereiche berührt. Dem trägt das Forschungsprojekt &#8222;Digitales Erbe&#8220; Rechnung: Hier ist neben dem Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR) des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bremen und der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Regensburg auch das Fraunhofer-Institut für Sicherere Informationstechnologie (SIT). Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Ziel des Projekts ist eine Studie und – <a href="https://www.dw.com/de/wer-erbt-omas-bitcoins/a-51146997" target="_blank" rel="noopener noreferrer">laut dw.com</a> – eine Broschüre für Verbraucher. Die könnte dann so ähnlich aussehen wie die kürzlich aktualisierte <a href="https://www.ispa.at/wissenspool/broschueren/broschueren-detailseite/broschuere/detailansicht/digitaler-nachlass.html">Broschüre der österreichischen Internet-Provider</a> (ISPA).</p>
<div>
<div>
<h3>Was geschieht mit meinen Daten nach dem Tod?</h3>
</div>
<div>Ein Forschungsverbund unter Beteiligung der Universität Bremen erarbeitet eine umfassende Studie über den digitalen Nachlass. Ziel ist es, Empfehlungen für Erblasserinnen und Erblasser, für Erbberechtigte sowie die Gesetzgebung zu entwickeln.</div>
<p>Was passiert mit <span dir="ltr" lang="en">E-Mail-Account</span>, <span dir="ltr" lang="en">Faceboo</span>k-Profil oder <span dir="ltr" lang="en">Online-Bankin</span>g-Konto, wenn ihre Nutzerin oder ihr Nutzer nicht mehr da sind? Viele Menschen wissen nicht, dass oder wie sie ihr digitales Erbe regeln können. Um die Thematik des digitalen Nachlasses aus rechtswissenschaftlicher und technischer Sicht aufzubereiten, wurde jetzt ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen. „Ziel des Projekts ist es, Benachteiligungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern aufzudecken und Empfehlungen zu erarbeiten, wie die Vererbbarkeit von Daten unkompliziert ausgestaltet werden kann“, erklärt Professor Benedikt Buchner vom Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR) des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bremen. Beteiligt an der Studie sind außerdem die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Regensburg unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Sicherere Informationstechnologie (SIT).</p>
<h3>Erbfall tritt ein: was nun?</h3>
<p>Im Rahmen der Studie will das Forschungsteam Empfehlungen entwickeln, die Erblasserinnen und Erblassern helfen, ihre Daten zu vererben und entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Dabei wird nicht nur die juristische Seite, sondern auch die der technischen Umsetzung eine Rolle spielen. So sollen technische Lösungen erarbeitet werden, mit denen die Erbinnen und Erben geerbte Daten identifizieren und anschließend verwalten können. Diese Hilfestellungen sollen auch für Vorsorgebevollmächtigte und gesetzliche Betreuungspersonen entwickelt werden, da diese häufig vor den gleichen Problemen stehen wie die Angehörigen. Zudem wird eine Informationsbroschüre mit Erklärungen und Tipps erstellt, die kompakt und anschaulich einen Überblick über das Thema bietet.</p>
<h3>Empfehlungen für Unternehmen und die Gesetzgebung</h3>
<p>Auch für die datenverarbeitenden Unternehmen ist es wichtig zu wissen, wer Erbin oder Erbe geworden ist, um diesen rechtmäßig Zugang zu den Daten des Erblassers zu verschaffen. Daher sollen auch Möglichkeiten entwickelt werden, wie kleine und mittelständische Unternehmen Erbberechtigte ausfindig machen können. Viele große Unternehmen verwenden Datennutzungsklauseln, die zwar rechtlich zulässig, gleichwohl aber für Verbraucherinnen und Verbraucher in vielerlei Hinsicht nachteilig sind. „Wir wollen daher auch untersuchen, ob es im Hinblick auf die starke wirtschaftliche Stellung einiger Anbieter einer rechtlichen Regulierung bezüglich des digitalen Nachlasses zu Gunsten der Verbraucherseite bedarf und wie diese aussehen könnte“, so Buchner. Als Beispiel nennt er den Kauf eines <span dir="ltr" lang="en">eBooks</span>, bei dem man häufig nur ein eingeschränktes Nutzungsrecht erwerbe, ohne dies zu wissen. Dieses Nutzungsrecht erlischt dann regelmäßig mit dem Tod der Person, weshalb das <span dir="ltr" lang="en">eBook</span> auch nicht vererbt werden kann, obwohl die betroffene Person möglichweise davon ausgegangen ist, weil sie auf den Button „kaufen“ geklickt hat.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://digital-danach.de/forschungsprojekt-digitales-erbe-uni-bremen-uni-regensburg-und-fraunhofer-institut-kooperieren/">Forschungsprojekt &#8222;Digitales Erbe&#8220;: Uni Bremen, Uni Regensburg und Fraunhofer Institut kooperieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-danach.de">digital.danach</a>.</p>
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		<title>&#8222;Jeder sollte schon zu Lebzeiten Vorkehrungen für sein virtuelles Nachleben planen&#8220; – werwarwer.de im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Schmolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 15:36:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Trauerkultur]]></category>
		<category><![CDATA[ahnenfoschung]]></category>
		<category><![CDATA[Anita Erzig]]></category>
		<category><![CDATA[gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[genealogie]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerkultur]]></category>
		<category><![CDATA[werwarwer.de]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1136" height="504" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/./Untitled-design-4-1200x532.jpg?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="werwarwer.de Screenshot" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-4-1200x532.jpg 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-4-240x106.jpg 240w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-4-300x133.jpg 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-4.jpg 1420w" sizes="auto, (max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p>werwarwer.de bietet Gedenkseiten an, die zukünftigen Generationen auch bei der Ahnenforschung helfen sollen. Wir haben die Gründer Anita Erzig und Norbert Hoffmann interviewt. Was bietet werwarwer.de an und worin unterscheidet ... <a title="&#8222;Jeder sollte schon zu Lebzeiten Vorkehrungen für sein virtuelles Nachleben planen&#8220; – werwarwer.de im Interview" class="read-more" href="https://digital-danach.de/werwarwer-de-im-interview/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-danach.de/werwarwer-de-im-interview/">&#8222;Jeder sollte schon zu Lebzeiten Vorkehrungen für sein virtuelles Nachleben planen&#8220; – werwarwer.de im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-danach.de">digital.danach</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1136" height="504" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/./Untitled-design-4-1200x532.jpg?x88043" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="werwarwer.de Screenshot" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-4-1200x532.jpg 1200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-4-240x106.jpg 240w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-4-300x133.jpg 300w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Untitled-design-4.jpg 1420w" sizes="auto, (max-width: 1136px) 100vw, 1136px" /><p><em><a href="https://web.archive.org/web/20230519233253/http://www.werwarwer.de/">werwarwer.de</a> bietet Gedenkseiten an, die zukünftigen Generationen auch bei der Ahnenforschung helfen sollen. Wir haben die Gründer Anita Erzig und Norbert Hoffmann interviewt.</em></p>
<h3>Was bietet werwarwer.de an und worin unterscheidet sich das Angebot von anderen Gedenkseitenportalen?</h3>
<figure id="attachment_3558" aria-describedby="caption-attachment-3558" style="width: 103px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3558" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Erzig-VK-Foto-113x160.jpg?x88043" alt="" width="113" height="160" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Erzig-VK-Foto-113x160.jpg 113w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Erzig-VK-Foto-212x300.jpg 212w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Erzig-VK-Foto.jpg 562w" sizes="auto, (max-width: 113px) 100vw, 113px" /><figcaption id="caption-attachment-3558" class="wp-caption-text">Anita Erzig von werwarwer.de (Foto: privat)</figcaption></figure>
<p>Wir bieten dauerhafte Gedenkseiten für Verstorbene an. Mit werwarwer.de möchten wir aber gleichzeitig auch eine Wissensdatenbank schaffen, mit der für zukünftige Generationen auch die Ahnenforschung erleichtert werden soll. Natürlich sind unsere Gedenkseiten auf unbestimmte Zeit angelegt.</p>
<p>Die Gedenkseiten werden ausschließlich durch uns eingestellt. So können wir Missbrauch ausschließen und auch sicherstellen, dass datenschutzrechtliche Vorschriften eingehalten werden. Wir möchten auch sicherstellen, dass keine negativen Äußerungen über verstorbene Personen eingestellt werden.</p>
<p>Auf den Seiten finden Sie neben Fotos auch eine Lebensbiographie der Menschen sowie eine Chronik des Ortes, wo der Verstorbene aufgewachsen ist.</p>
<p>Auch in einigen weiteren Details unterscheiden wir uns von Mitbewerbern: Wir möchten allen Menschen die Möglichkeit geben, Informationen über Verstorbene zu finden. Daher sind die Seiten nicht passwordgeschützt. Auf unserer Seite kann man keine Kerzen anzünden, diese Funktion ist auch nicht geplant. Dafür kann man aber auf unseren Seiten „Startseiten für Familien“ anlegen lassen und verstorbene Familienmitglieder, Ehepartner, Kinder etc. untereinander verlinken. Man kann sich zu Lebzeiten auch schon eine Gedenkseite bei uns reservieren lassen.</p>
<p>Übrigens bieten wir auch Hilfestellungen, falls Angehörige ein Problem haben, über den Verstorbenen zu schreiben. Ein entsprechendes Formular befindet sich auf unserer Webseite. Für diejenigen, die keine Bilder oder Biographen in digitaler Form vorlegen können, bieten wir zudem die Möglichkeit Bilder zu digitalisieren und handschriftliche Lebensläufe gegen Aufpreis in ein digitales Format zu übertragen. Selbstverständlich erhalten unsere Kunden nach Digitalisierung alle Ihre Unterlagen von uns zurück.</p>
<h3>Wie kamen Sie auf die Idee zu werwarwer.de?</h3>
<figure id="attachment_3559" aria-describedby="caption-attachment-3559" style="width: 97px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3559" src="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Hoffmann-VK-Foto-107x160.jpg?x88043" alt="" width="107" height="160" srcset="https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Hoffmann-VK-Foto-107x160.jpg 107w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Hoffmann-VK-Foto-200x300.jpg 200w, https://digital-danach.de/wp-content/uploads/Hoffmann-VK-Foto.jpg 473w" sizes="auto, (max-width: 107px) 100vw, 107px" /><figcaption id="caption-attachment-3559" class="wp-caption-text">Norbert Hoffmann von werwarwer.de (Foto: privat)</figcaption></figure>
<p>Im Mai 2019 wurde ein Freund im Alter von 48 Jahren tot in seinem Haus aufgefunden. Er hatte keine Partnerin, keine Kinder. Die Eltern sind ebenfalls vor Jahren verstorben. In diesem Zusammenhang entstand die Idee für werwarwer.de, denn wir haben uns gefragt, was in ein paar Jahren noch an Wissen über die verstorbene Person übrigbleibt?</p>
<p>Zwar lebt zunächst Wissen über Verstorbene im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis weiter, aber es geht im Schnitt schon nach einer Generation verloren. Und auch diejenigen, die den verstorbenen Menschen kannten, sterben irgendwann.</p>
<p>Es gibt aus unserer Sicht keine ansprechenden Webseiten, wo man etwas über das Leben eines verstorbenen Ottonormalverbrauchers findet. Auch ein Grab auf einem Friedhof, welches meist nach 20 bis 30 Jahren verschwindet, sagt nichts über das Leben eines Menschen aus. Zudem geht der Trend heute immer mehr zu Bestattungen auf Waldfriedhöfen, teilweise auch zu anonymen Bestattungen.</p>
<p>Daher kam die Idee, mit einer Webseite allen Menschen die Möglichkeit geben, Informationen über Verstorbene zu finden. Überall auf der Welt kann man z.B. über ein Smartphone die Webseite aufrufen und sich so Bilder und Geschichten aus dem Leben des Verstorbenen in Erinnerung rufen.<br />
Auch soll für zukünftige Generationen die Ahnenforschung aufgrund der Möglichkeit Familienangehörige miteinander zu verlinken erleichtert werden.</p>
<h3>Welche Funktionen erwarten Ihre Kunden in der Zukunft?</h3>
<p>Wir planen, in absehbarer Zeit auch die Möglichkeit zu geben, einen Stammbaum einzustellen.</p>
<h3>Auf welche Weise realisieren Sie technisch und juristisch die &#8222;Ewigkeit&#8220; des Angebots?</h3>
<p>Unsere Gedenkseiten sind auf unbestimmte Zeit angelegt. Eine Garantie dafür kann es nicht geben, denn wir können nicht sagen, wie lange es die Menschheit oder das Internet noch geben wird. Aktuell können wir eine Einstelldauer bis zum Jahr 2045 garantieren. Wir sind aber sehr zuversichtlich, jemanden zu finden, der die Webseite in unserem Sinne weiterführt, wenn wir irgendwann einmal nicht mehr dazu in der Lage sein sollten.</p>
<h3>Was raten Sie Hinterbliebenen, die eine Gedenkseite im Netz veröffentlichen möchten? Und was raten Sie Menschen, die schon zu Lebzeiten für ihr virtuelles Nachleben planen möchten?</h3>
<p>Jeder sollte schon zu Lebzeiten Vorkehrungen für sein virtuelles Nachleben planen. Zu diesem Thema findet man viel Literatur im Internet. Dazu gehört nicht nur, Fotos zu digitalisieren und zu ordnen, sondern auch eine Geschichte zu den Fotos zu schreiben. Dies fängt aus unserer Sicht bei sich selbst an, geht aber weiter bis zu den Eltern, Großeltern usw. Neben all diesen Dingen kann man sich aber auch schon zu Lebzeiten Gedanken über seine eigene Gedenkseite machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-danach.de/werwarwer-de-im-interview/">&#8222;Jeder sollte schon zu Lebzeiten Vorkehrungen für sein virtuelles Nachleben planen&#8220; – werwarwer.de im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-danach.de">digital.danach</a>.</p>
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