Linktipp: eBooks vererben

Johannes Haupt von lesen.net, einem Blog rund um digitales Lesen und eBooks, hat sich das Thema digitaler Nachlass bei eBook-Sammlungen vorgenommen. Wir hatten eBook-Streaming-Dienste schon einmal unter der Lupe, wobei deren Herausforderung auch darin besteht, dass oft im Gegensatz zu gekauften eBooks kein Zugriff auf die Dateien existiert. Zur Vorsorge für Kauf-Bücher schlägt lesen.net eine manuelle Sicherung vor:

Die größte Zugänglichkeit bietet sicherlich eine offline gespeicherte eBook-Sammlung, idealerweise über ein Verwaltungsprogramm wie Calibre sorgsam vertaggt, wie es etwa das Fachblog Teleread zum Thema vorschlägt. Viele eBooks sind dazu allerdings nach dem Kauf rechtswidrig von hartem DRM zu befreien.

Das ist also ein klarer Workaround, sowohl juristisch wie auch technisch. Auf eine akzeptable und vor allem komfortable Lösung werden Kunden vermutlich noch länger warten müssen.

Dieser Artikel und die hohe Zahl an Kommentaren (über 40) belegen aber, dass das Thema Vorsorge für vererbbare digitale Werte in den verschiedenen Branchen und deren Diskursen ankommt – und dass das Interesse am Thema auch bei Endkunden zunimmt.

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